„Showdown“ in Iserlohn

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„Die Atmosphäre in Iserlohn wird sehr heiß sein“, blickt Haie-Trainer Niklas Sundblad auf das finale Duell mit dem direkten Konkurrenten, „an diesem Abend wird es wohl noch mal lauter sein als sonst. Aber wir sind darauf vorbereitet.“ Sundblad, der auf Norman Hauner (verletzt), Ryan Ramsay und Brett Breitkreuz (beide gesperrt) verzichten muss, freut sich auf das Spiel: „Die Stimmung in der Mannschaft ist gut. Das ist ein großes Spiel. Auf solche Partien arbeitet man hin. Dafür machen wir diesen Sport.“ Die bisherige Saisonbilanz: Zwei Haie-Siege (5:2, 5:0), ein Roosters-Sieg (4:2).

Der KEC liegt aktuell mit 70 Punkten auf Platz zehn (dem letzten Playoff-Platz), dahinter lauern Hamburg (69 Punkte, noch zwei Spiele – zu Hause gegen Hannover und in Berlin), Iserlohn (68 Punkte, noch ein Spiel – zu Hause gegen Köln) und Straubing (66 Punkte, noch zwei Spiele – in Ingolstadt und zu Hause gegen Mannheim). Auch Nürnberg als Neunter (71 Punkte, noch zwei Spiele – in Mannheim und gegen Krefeld) darf sich nicht zu sicher fühlen. Möglicherweise wird die Tordifferenz am Ende zum „Zünglein an der Waage“. Hier liegen die Haie im Vergleich zu allen direkten Konkurrenten am besten im Rennen.

Es gibt zahlreiche mathematische Spielereien, nur zwei seien genannt: Gewinnen die Haie am Freitag in Iserlohn und machen dabei gleichzeitig zwei Punkte auf Hamburg gut und halten den Abstand zu Straubing, steht der KEC bereits am Freitag praktisch sicher unter den Top 10. Verlieren die Haie in Iserlohn glatt, ist die Saison für Köln zu Ende.

Eine Kuriosität, die möglicherweise zum Tragen kommt: Iserlohn muss zwingend drei Punkte gegen die Haie einfahren, so könnte es sein, dass die Roosters auch bei einem Unentschieden kurz vor Schluss den Torwart zugunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis nehmen. Wie gesagt: Alles ist möglich …


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