Selten, aber brisant

Harold Kreis gegen seinen Ex-Club - Foto: Harold Kreis gestikuliert während dem Spiel. Foto: Carsten Schürenberg © STOCK4pressHarold Kreis gegen seinen Ex-Club - Foto: Harold Kreis gestikuliert während dem Spiel. Foto: Carsten Schürenberg © STOCK4press
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Auf dem Weg zum Titelgewinn 1998 konnten die Mannheimer unter ihrem damaligen Trainer Lance Nethery die DEG im Viertelfinale mit 7:2, 4:3 und 6:1 aus dem Rennen werfen. Davor aber hatten die Düsseldorfer im Halbfinale 1992, im Viertelfinale 1986 und im Halbfinale 1981 das bessere Ende für sich.

Das war zu einer Zeit, als Harold Kreis noch als Spieler für den damaligen Mannheimer ERC auf dem Eis unterwegs war. Heute steht der 52-Jährige dort hinter der Bande und möchte in dieser Saison den siebten Titel in die Kurpfalz holen. Meister wurde Kreis bereits 2006 mit dem HC Lugano und 2008 mit dem Züricher SC, weshalb ihn DEG-Manager Lance Nethery vor drei Jahren zur DEG holte. Mit der feierten die beiden 2009 die Vize-Meisterschaft, doch im Frühjahr 2010 kühlte sich die Mannheimer Männerfreundschaft empfindlich ab, weil Kreis frühzeitig und hinter dem Rücken von Nethery mit den Adlern verhandelte sowie bei seinem Wechsel dann auch noch Angreifer Craig MacDonald nach Mannheim mitnahm.

Eine Konstellation, die der Play-off-Serie natürlich eine besondere Brisanz gibt, ebenso wie die Tatsache, dass die DEG ihren verlorenen Verteidiger-Sohn Robert Dietrich im vergangenen Sommer nicht nach Düsseldorf zurückholen konnte, weil ihm die Adler ein paar Scheine mehr zu zahlen bereit waren. Doch trotz des höchsten Liga-Etats haben die Adler bislang eine recht enttäuschende Saison gespielt. Im Sturm herrschte oft Flaute und meist war es nur dem starken Torhüter Freddie Brathwaite zu verdanken, dass es zu knappen Minimalisten-Siegen reichte. Doch jetzt werden die Karten natürlich neu gemischt...


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