Seliger hält seine Grizzlys lange im Spiel - 2:3 gegen Hamburg

Grizzlies stärker als EisbärenGrizzlies stärker als Eisbären
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Die Grizzly Adams Wolfsburg unterlagen am 18. Spieltag den Hamburg Freezers mit 2:3 (0:1/1:1/1:1). Ein starker Marc Seliger im EHC-Tor sorgte mit seinen Paraden für ein lange Zeit ausgeglichenes Spiel. Die Treffer durch Ivan Ciernik zum zwischenzeitlichen 1:1 und der Anschluss zum letztlichen 2:3 Endstand durch Ladislav Karabin reichten nicht, um die clever agierenden Gäste aus der Hansestadt zu bezwingen.



Beim Skoda-Team noch nicht mit dabei war Neuzugang Lars Brüggemann. Ihm gewährte EHC-Trainer Stefan Mikes noch ein wenig Zeit, um sich an seine neuen Mitspieler und das System zu gewöhnen. In der ersten Begegnung nach der Deutschland-Cup Pause kamen die Grizzlys vor allem in den ersten zwanzig Minuten nicht richtig ins Spiel. Ein Grund dafür sicher die frühe Führung der Gäste. Als Peter Smrek schon nach 34 gespielten Sekunden auf die Strafbank musste, nutzte Hamburgs NHL-Star Craig Johnson die erste Freezers-Chance zum 1:0 (2.). Geschockt von dem frühen Gegentor lief beim EHC im ersten Abschnitt wenig zusammen, die größte Chance zum Ausgleich vergab Rainer Suchan kurz vor der ersten Pause. Sein Schlenzer ging knapp am kurzen Eck vorbei.



Wesentlich agiler präsentierten sich die Grizzlys im Mittelabschnitt. Nach einer Doppelchance von Andrej Kaufmann (27.) war es Ivan Ciernik, der zum Ausgleich traf. Mit einem Handgelenkschuss ins lange Eck markierte der Slowake das 1:1 (29.). Was sich durch Purdies Riesenchance andeutete, er zielte freistehend vor dem leeren Tor drüber (34.), vollendete Johnson eine Minute später. Mit seinem zweiten Treffer des Abends stellte der Kanadier den alten Abstand wieder her (35.). Mit einer Glanztat gegen Van Impe kurz vor der zweiten Pause bewahrte Seliger seine Farben vor einem höheren Rückstand.



Im Schlussabschnitt zeigten zunächst beide Torleute, dass sie zu den stärksten der Liga gehören. Mit starken Paraden sorgten sie des öfteren für Szenenapplaus auf den Rängen. Als Plachta zweieinhalb Minuten vor dem Ende auf 3:1 erhöhte, schien die Partie entschieden. Doch die Grizzlys gaben noch nicht auf. Als Rumrich wegen Crosschecks auf die Strafbank musste und EHC-Trainer Stefan Mikes Seliger zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis nahm, gelang Kapitän Ladislav Karabin 43 Sekunden vor dem Ende doch noch der Anschlusstreffer. Leider kam das Tor zu spät und der EHC musste sich knapp geschlagen geben.


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