Sebastian Furchner feiert DEL-JubiläumErst der zehnte Spieler mit 900 DEL-Spielen

Sebastian Furchner (Mitte) steht vor seinem 900. Spiel in der DEL. (Foto: dpa/picture alliance/CITYPRESS 24)Sebastian Furchner (Mitte) steht vor seinem 900. Spiel in der DEL. (Foto: dpa/picture alliance/CITYPRESS 24)
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Grizzlys-Urgestein Sebastian Fuchner betritt am Freitagabend (19.30 Uhr) beim Heimspiel gegen die Adler Mannheim den elitären Kreis derer, die 900 oder mehr Partien in der Deutschen Eishockey-Liga absolviert haben. Lediglich neun Spieler haben in der Historie der DEL mehr Spiele bestritten. Einziger noch aktiver, der vor Furchner steht, ist Nürnbergs Patrick Köppchen mit 928 Partien. Führender der ewigen Bestenliste ist Ex-Hai Mirko Lüdemann mit 1198 Spielen. Ihm folgen der ehemalige DEG-Profi Daniel Kreutzer (1066) und Niki Mondt (1045).

Dass Partie Nummer 900 auch noch in Furchners zweiter Heimat, der Wolfsburger Eis Arena, stattfindet, macht die Sache doppelt spannend. Die treuen Fans der Grizzlys planen zu Ehren ihres langjährigen Topstürmers eine Choreografie. Dazu wird es vor dem Spiel, wie sonst bei Heimspielen des Vizemeisters nicht üblich, eine offizielle Ehrung geben. „900 Spiele sind eine herausragende Marke, die bislang nur wenige erreicht haben. Furchi kann mit Recht sehr stolz darauf sein, unsere Organisation ist es allemal“, so Grizzlys-Sportdirektor Charly Fliegauf. Gemeinsam mit seinem Team wurde Furchner dreimal Deutscher Vizemeister (2011, 2016 und 2017) und holte im Jahr 2009 den DEB-Pokal nach Wolfsburg.

Was die Grizzlys-internen Rekorde angeht, ist der gebürtige Kaufbeurer bereits in zahlreichen Kategorien ganz vorne zu finden. So trägt „Furchi“, wie er in Wolfsburg genannt wird, die Krone in der Wertung des besten Torschützen sowie des Alltime-Scorers. Insgesamt gelangen dem ehemaligen Nationalstürmer in seinen bislang 899 DEL-Partien für die Kölner Haie und die Grizzlys 253 Tore und 267 Vorlagen. Mit 520 Punkten zählt Furchner zu den 13 besten Scorern in der Geschichte der Deutschen Eishockey-Liga.

„Sebastian steht mit seiner Einstellung für Leidenschaft, harte Arbeit und Teamgeist und ist damit ein Aushängeschild der Stadt Wolfsburg. Das hat er in nun fast 900 Spielen immer wieder eindrucksvoll bewiesen. Wir alle freuen uns darauf, ihm am Freitag einen würdigen Empfang bereiten zu dürfen“, betont Charly Fliegauf.

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