Sean Simpson: „Spiel auf unglaublich hohem Niveau“Mannheim setzt sich bei Meister München durch

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Die Mannschaft von Cheftrainer Sean Simpson legte in den letzten Wochen enorm zu. Alle acht der letzten acht Partien konnten die Kurpfälzer für sich entscheiden. Dies bescherte den Adlern momentan den dritten Tabellenplatz mit nur einem Punkt Rückstand auf den Tabellenzweiten aus Nürnberg. Bei den Red Bulls lief es nur unwesentlich schlechter. Für das Team von Don Jackson stehen sechs Siege aus den vergangenen acht Partien zu Buche. Am Freitag sollte gegen die Adler Mannheim der nächste Sieg her, denn zuletzt taten sich die Red Bulls gegen die unmittelbaren Verfolger oft ein wenig schwer. Nicht leichter machten es die Verluste von Top-Stürmer Jason Jaffray und Matt Smaby, die sich im Training Verletzungen zuzogen. Gerade ein Spielmacher wie Jaffray fehlte deutlich – und so verloren die Red Bulls mit 3:5 (1:3, 1:0, 1:2) vor 5260 Zuschauern.

Um möglichen Ausfällen vorzubeugen, verpflichtete München unmittelbar vor Spielbeginn noch Verteidiger Yann Sauvé. „Er ist defensiv unglaublich stark auf dem Eis und dass er schon ein paar von seinen Mitspielern kennt, wird mit Sicherheit auch von Vorteil sein“, so Trainer Don Jackson über den Neuzugang.

Unter den Augen von Eishockey-Legende Lorenz Funk begannen die Red Bulls zunächst etwas druckvoller und gingen auch durch Steve Pinizzotto in Führung. Die Referees entschieden im Videobeweis aber zurecht auf „kein Tor“, da sich der Schläger des Kanadiers bei Schussabgabe deutlich über der Querlatte befand. Stattdessen gingen die Adler durch eine ähnliche Situation in Führung. Auch diesmal bemühten die Schiedsrichter den Videobeweis, erkannten den Treffer aber dennoch an. Wenig später erhöhten die Kurpfälzer gar auf 2:0. Dem zwischenzeitlichen Anschlusstreffer folgte Sekunden danach das 1:3.

München spielte in der Offensive zwar bemüht, versäumte es aber, die entscheidenden Möglichkeiten, die sich durch Alleingänge boten zu nutzen. Einzig Brooks Macek brachte die Red Bulls wieder auf ein Tor heran. „Gerade in dieser Phase haben wir große Moral gezeigt“, so Jackson. Würde München im letzten Drittel die Wende gelingen?

Es deutete alles darauf hin: denn erneut war es Macek, der München wieder ins Spiel brachte. Mannheim zeigte aber, warum sie zurecht zu den Spitzenmannschaften gehören. David Wolf nutzte einen Stellungsfehler der Münchner Defensive zur erneuten Führung. „Eine Unkonzentriertheit hat uns heute das Spiel gekostet“, so Jackson. Sinan Akdag setzte mit einem Empty-Net-Goal den Schlusspunkt in einer über 60 Minuten spannenden und hochklassigen Partie.

München bleibt zwar auch nach diesem Spieltag Tabellenführer, gewinnt aber wieder nicht gegen einen möglichen späteren Play-off-Kandidaten. Bis zu den Play-offs muss das Team von Don Jackson noch etwas zulegen, gerade in puncto Chancenverwertung. Mannheim setzt dagegen den Aufwärtstrend fort und wird neuer Zweiter der DEL. „Das war heute ein Spiel auf unglaublich hohem Niveau. Wir haben zwei Top-Mannschaften heute gesehen“, so Adler-Coach Sean Simpson.

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