Scorpions zeigen sich bärenstark

Lesedauer: ca. 2 Minuten

Mit

einem deutlichen 6:3 über die DEG Metro Stars, legten am heutigen Abend die

Hannover Scorpions in der Halbfinalserie vor, und reisen so­mit am Sonntag mit

einem Matcbball in die rheinische Metropole.

Das Spiel: Es begann mit

einem turbulenten ersten Durchgang in der TUI Arena. Beide Teams boten von

Beginn an einen offenen Schlagabtausch, im dem die Gastgeber – die neben Klaus

Kathan und Rainer Köttstorfer, auch ohne Andy Reiß (Schulterverletzung) auskommen

mussten - den Torreigen eröffneten. Nach zwei guten Möglichkeiten in den

Anfangsminuten, kamen die Niedersachsen nach vier Minuten zur Führung. Chris

Herperger brauchte nur eine Hereingabe von Eric Schneider abtropfen zu lassen.

65 Sekunden nach der Führung schlug im Powerplay Daniel Kreutzer zu, der am

langen Pfosten lauernd zum erstmaligen Ausgleich vollendete. Es ging in Sachen

Toren im Minutentakt weiter. Einen Puckverlust der Düsseldorfer an der

offensiven blauen Linie nutzte Eric Schneider (6.), der im anschließenden Alleingang

das 2:1 erzielte. Die Scorpions nun mit mehr Spielanteilen, kamen trotz guter

Möglichkeiten zunächst zu keinem weiteren Treffer. Den erzielte nach 13 Minuten

die DEG. Von der Strafbank kommend, hatte Ryan Ramsay im Break keine Mühe den

erneuten Ausgleich zu erzielen.

Der

Mittelabschnitt wurde zu einer Demonstration der aktuellen Scorpions-Stärke.

Dies gelang auch dank der schnellen Tore von Herperger (22.) und Tore Vikingstad

(25.), die bereits zum frühen Zeitpunkt eine Art Vorentscheidung

herausschossen. Die Rheinländer fanden in der Folgezeit kein Mittel ihrem

Kontrahenten entgegen zu kommen, machten sich aber auch durch diverse Strafen

das Leben selbst schwer.

Die

endgültige Entscheidung besorgte in der  44. Minute Sascha Goc. Sein Schuss in den

Winkel räumte die restlichen Zweifel an einem Erfolg der Hannoveraner weg.

Trotz der enttäuschenden Kulisse von nicht einmal 5000 Zuschauern, herrschte

von nun an Festtagsstimmung im weiten Rund. So durften die Fans als Zugabe noch

Adam Mitchell´´s 6:2 nach 50 Minuten bejubeln, der einen Konter mustergültig

abschloss. Nur eine Minute später betrieben die Düsseldorfer noch

Ergebniskosmetik. Ex-Scorpion Peter Boon traf zum 6:3 Endstand. Der Rest war an

der Expo-Plaza Jubel, Trubel, Heiterkeit.  

­

Stimmen: Hans Zach

(Hannover): „Wir waren heute bereit, und haben sehr gut gespielt. Auch sind

wir, wie in der gesamten Saison, als Team aufgetreten. Am Sonntag müssen wir

hartnäckig kämpfen.“

Harold

Kreis (Düsseldorf): „Jeder der das Spiel gesehen hat, hat gesehen das Hannover

heute sehr gut war. Wir waren kollektiv schlecht, und müssen für Sonntag auf das

gute letzte Drittel bauen. Hannover hat geduldiger gespielt, mehr Reife

gezeigt, und unsere Fehler ausgenutzt.“

Statistik: 1:0 (3:20)

Herperger (Schneider, S. Goc); 1:1 (4:25) Kreutzer (Ratchuk) 5-4; 2:1 (5:47)

Schneider; 2:2 (12:40) Ramsay (Reid, Joseph); 3:2 (21:03) Herperger (N. Goc);

4.2 (24:51) Vikingstad (S. Goc); 5:2 (43:03) S, Goc (Schneider, Herperger); 6:2

(49:29) Mitchell (Vikingstad, Dolak); 6:3 (50:49) Boon (Carciola, Tutschek)  

Strafminuten:

Hannover 6 – Düsseldorf 14

Schiedsrichter:

Schütz/Jablukov

Zuschauer:

4881

Jens

Wilke - Fotos MendaxPress

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