Scorpions stehen im Halbfinale

Scorpions erlegen tapfer kämpfende WölfeScorpions erlegen tapfer kämpfende Wölfe
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Nach

dramatischen 60 Minuten haben die Hannover Scorpions im fünften Viertelfinale

der Serie gegen die Thomas Sabo Ice Tigers den entscheidenden Sieg eingefahren.

Mit 4:3 gewannen die Mannen von Trainer Hans Zach gegen die Gäste aus dem

Frankenland, und stehen damit zum vierten Mal in ihrer Geschichte im

Play-off-Halbfinale.  

Besser

konnten die Hausherren nicht in die Partie kommen. Sie zeigten in den ersten 20

Minuten eines der besten Drittel der Saison, und wer dachte dass die Ice Tigers

mit zwei Siegen in Folge den psychologischen Vorteil auf ihrer Seite hatten,

der sah sich getäuscht. Die Franken wussten nicht wie ihnen geschah, und gingen

folgerichtig nach sechs Minuten in Rückstand. In Überzahl traf Dolak, nach

feiner Vorarbeit, zum 1:0. Dieser Treffer beflügelte die Niedersachsen noch

mehr. Einen Flip-Pass von Herperger nahm Mitchell (12.) volley aus der Luft,

und es stand 2:0. Die Fans kamen aus dem jubeln gar nicht mehr raus, sahen

eineinhalb Minuten später den dritten Treffer ihres Teams. Einen Abpraller

versenkte Köttstofer (14.) trocken zum 3:0 in den Winkel. Trotz des Rückstandes

schien die Moral der Franken zu stimmen, denn nach 16 Minuten fälschte Mayr

einen Schuss von Nasreddine zum 3:1 Anschluss ab. 116 Sekunden vor der Pausesien

stellte Brimanis mit einem Hammer in den Winkel den alten Drei-Tore-Vorsprung

wieder her.  

In

den Anfangsminuten des Mittelabschnitts zunächst das gleiche Bild. Die

Scorpions im Vorwärtsgang, versäumten es aber den Sack endgültig zuzumachen.

Mit ihrem ersten Angriff gelangen den Nürnbergern nach 25 Minuten das 4:2.

Völlig frei kam B. Leeb zum Schuss, und traf. In der Folgezeit wurde die Partie

verbissener, auch nahmen nach und nach die Gäste das Heft in die Hand, konnten

aber aus ihrer leichten Überlegenheit kein Kapital schlagen. So blieb es, trotz

weiterer guter Möglichkeiten auf beiden Seiten, beim 4:2 nach 40 Minuten.

Durchgang

drei war nichts für schwache Nerven. Bedingt auch durch das 4:3 durch Spang

nach 43 Minuten, kannte das Spiel fast nur noch eine Richtung – in die von

Scorpions-Keeper Scott. Immer wieder kam es teilweise zu turbulenten Szenen vor

dem Scorpions-Gehäuse, doch mit Können und Glück hielt der knappe Vorsprung für

die Scorpions, die sich nun am kommenden Freitag im Halbfinale mit den Panther

aus Ingolstadt messen müssen.

Stimmen: Hans Zach

(Hannover): „Wir sind froh das wir starke Nürnberger geschlagen haben. Im

ersten Drittel waren wir sehr, sehr gut, da hat alles gepasst. Die Fehler die

wir danach gemacht haben dürfen nicht passieren. Wir dürfen nur wenig Fehler

machen, den Gegner nicht so leicht zu Chancen kommen lassen.“

Andreas

Brockmann (Nürnberg): „Im ersten Drittel wurden wir überrascht. Auch haben wir

da nicht gut gespielt, waren zu passiv. Hannover hat da den größeren Willen

gehabt. Danach haben wir unglaublichen Willen und Charakter gezeigt. Es war

durch das erste Drittel ein verdienter Sieg für Hannover.“

Statistik: 1:0 (5:58)

Dolak (Reiss, S. Goc) 5-4; 2:0 (11:54) Mitchell (Cottreau, Herperger) 5-4; 3:0

(13:28) Köttstorfer (Boos, Cottreau); 3:1 (15:46) Mayr (Schultz, Nasreddine);

4:1 (18:04) Brimanis (Dolak, Kathan); 4:2 (24:57) B. Leeb (G. Leeb, Barta); 4:3

(42:15) Spang (Nasreddine, Schultz) 5-4

Strafminuten:

Hannover 14 – Nürnberg 12

Schiedsrichter:

Reichert, Schimm

Zuschauer:

3896

Jens

Wilke

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