Scorpions siegen in der Final-Neuauflage

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Für die beiden Finalisten der letzten Saison fand das Frühjahrsmärchen bislang auch in diesem Spätsommer eine Fortsetzung. Beide Kontrahenten starteten außerordentlich gut in die neue Spielzeit, die Scorpions punkteten bislang in allen drei Partien, Augsburg gewannen aktuell beide Auswärtspartien. Auch war die Finalneuauflage ein Wiedersehen der beiden Trainer Toni Krinner und Larry Mitchell, die sich im letztjährigen Halbfinale zwischen Wolfsburg und Augsburg diverse Wortgefechte lieferten, sich aber im Vorfeld der heutigen Begegnung, auf Vermittlung von Scorpions-Geschäftsführer Marco Stichnoth, trafen.

So hatte es bereits der erste Durchgang in sich. Die Panther gleich in den ersten Sekunden mit zwei ganz dicken Möglichkeiten, doch Smith und Tallackson verpassten jeweils die Führung. Der Schwung der ersten Minuten setzte sich auf beiden Seitenfort, zunächst mit dem größeren Erfolg auf Seiten der Gastgeber. Mitchell (3.) in Überzahl und Kathan (4.) im Nachschuss sorgten für eine 2:0 Führung, die nach sechs Minuten Wanvig glücklich verkürzen konnte. Das die Niedersachsen seit Jahren zu den besten Powerplayteams der Liga gehören findet auch in der noch jungen Saison eine Fortsetzung. Mitchell´s zweiter Treffer am heutigen Nachmittag bedeutete in der zweiten Überzahlsituation für die Landeshauptstädter das 3:1, als der Rechtsaußen einen Abpraller verwerten konnte.

Der Mittelabschnitt sah eine etwas schwächere Leistung des Titelverteidigers, der sich leicht das Spiel der Panther aufdrücken ließ, die allerdings auch eine bärenstarke Leistung zeigten. Nach dem Anschlusstreffer von D´Aversa in der 24. Minute drückten die Fuggerstädter weiter die Gastgeber in die Defensive, die ihrerseits nichts Zählbares vor dem Gehäuse von Nationalkeeper Endras zustande brachten. Fast schon folgerichtig fiel fünf Minuten später der Ausgleich, als Brimanis an der gegnerischen blauen Linie den Puck verlor, und im anschließenden Konter Stevenson erfolgreich abschließen konnte.

Fast schon wie erwartet kamen die Hausherren druckvoll aus der zweiten Pause, wollten das Spiel unbedingt zu ihren Gunsten entscheiden. Allen voran Ersatz-Kapitän S. Goc trieb seine Mannen unermüdlich nach vorne, und hatte nach 51 Minuten mit einem Traumpass die erneute Führung vorbereitet. Mustergültig bediente der gebürtige Schwarzwälder den am langen Pfosten lauernden Hlinka, der mit einem Schlenzer unters Dach das vierte Tor für die Hannoveraner markierte. Es blieb bis zum Ende bei der knappen Führung für den Titelverteidiger, die sich nach Scotts Großtat Sekunden vor dem Ende bei dem Schuss von Fletcher verdient von ihren Fans feiern ließen. (jw)

Statistik: 1:0 (2:13) Mitchell (Dzieduszycki); 2:0 (3:21) Kathan (S. Goc, Dolak) 5-4; 2:1 (5:24) Wanvig (Bentivoglio); 3:1 (15:56) Mitchell (Brimanis, Herperger) 5-4; 3:2 (23:36) D´Aversa (Tallackson, Clarke) 5-4; 3:3 (28:19) Stevenson (Wanvig); 4:3 (50:06) Hlinka (S. Goc)

Strafminuten: Hannover 4 – Augsburg 8

Schiedsrichter: Jablukov (Berlin)

Zuschauer: 4107


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