Scorpions: Sieg im Schlussspurt

Scorpions erlegen tapfer kämpfende WölfeScorpions erlegen tapfer kämpfende Wölfe
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Mit einem 4:1 Erfolg im Niedersachsenderby gegen die Grizzly Adams aus Wolfsburg, halten die Hannover Scorpions weiterhin Anschluss an das obere Tabellenmittelfeld.

Das Spiel: Es sah gestern Abend in TUI-Arena lange nicht nach einem deutlichen Sieg für die Hausherren aus. Man merkte, über weite Strecken des Spiels, den Mannen von Scorpions-Trainer Hans Zach den Spiel-Marathon der letzten Wochen und die verletzungsbedingten Ausfälle an.

Nach wochenlangen Ausfall kehrte Kapitän Dan Lambert in das Team zurück, für Alexander Jung stand Martin Morczinietz im Kasten der Hannoveraner. Und jener Morczinietz hätte es verdient gehabt, am Ende der Partie ohne Gegentor zu bleiben. Gegen den mit neuem Selbstbewusstsein ausgestatteten Aufsteiger aus der VW-Stadt, hielt der Nachwuchstorwart sein Team in den ersten beiden Drittel in der Partie. Und für die Gäste kam es, wie es kommen musste. Sekunden vor der zweiten Pausensirene brachte der zurückgekehrte Scorpions-Kapitän seine Mannschaft in Führung. In Überzahl markierte Lambert das 1:0.

Vor den knapp 300 mitgereisten Anhängern zeigten sich die Wolfsburger unbeeindruckt. 88 Sekunden waren im letzten Abschnitt absolviert, da erzielte Michael Heinrich den Ausgleich. Dieser Treffer sollte die Moral der wieder einmal aufopferungsvoll kämpfenden Scorpions nicht brechen. Zehn Minuten später wurde dieser Einsatz belohnt. Nachdem ein Treffer der Gäste in der 50. Minute nach Videobeweis nicht anerkannt wurde, war es zwei Minuten später Mike Green vorbehalten, das Spiel zugunsten der Landeshauptstädter zu entscheiden. Sein Treffer sollte die Vorentscheidung bedeuten. Als 90 Sekunden Eric Nickulas in Unterzahl den dritten Treffer für die Scorpions erzielte, war der Widerstand der Grizzly Adams gebrochen. Wolfsburgs-Coach Toni Krinner nahm Sekunden vor Ende der Partie Oliver Jonas aus seinem Kasten, was aber Treffer Nummer Vier für die Hausherren bedeutete. Martin Hlinka traf zum Schlusspunkt ins verwaiste Wolfsburger-Gehäuse.

Tore: 1:0 (39:23) Lambert (Dzieduszycki, Herperger) 5-4; 1:1 (41:28) Heinrich (Fibiger, Fortin); 2:1 (51:03) Green (Herperger, Dzieduszycki); 3:1 (52:33) Nickulas (Herperger, Brimanis) 4-5; 4:1 (59:53) Hlinka (Boos, Herperger) 5-6

Strafen: Hannover 18 – Wolfsburg 14

Schiedsrichter: Hascher (Miesbach)

Zuschauer: 6407

Jens Wilke

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