Scorpions: Penaltyniederlage im Nordderby gegen Hamburg

Scorpions erlegen tapfer kämpfende WölfeScorpions erlegen tapfer kämpfende Wölfe
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Die Hannover Scorpions mussten in der DEL einen weiteren Rückschlag hinnehmen. Nach der Auswärtsniederlage in Nürnberg verloren die Niedersachsen auch ihr Heimspiel am Sonntag gegen die Hamburg Freezers mit 2:3 (1:1, 1:0, 0:1, 0:1) nach Penaltyschießen.



Die Hanseaten reisten mit einem 4:3-Sieg gegen die Berliner Eisbären und einer deutlich ansteigenden Form in den letzten Wochen nach Hannover, während sich die Gastgeber beim 2:3 in Nürnberg in den letzten zwei Minuten den Sieg wegschnappen ließen. Der psychologische Vorteil hätte also bei den Freezers liegen können.



Die Partie zwischen den beiden Nord-Rivalen begann aber ausgeglichen. Die Scorpions zeigten sich gut erholt und kamen zu einigen Gelegenheiten. In der 11. Minute folgte der Lohn: Top-Scorer Todd Warriner verwandelte eine Vorlage von Robert Hock sehenswert zum Führungstreffer der Hausherren. Hamburg erholte sich von dem Rückschlag allerdings sehr gut und kam durch Paul Manning zum verdienten Ausgleich (20.). 13 zu 10 Torschüsse für die Freezers machten deutlich, dass sich die Gäste keinesfalls versteckten.



Das Hannover die Partie mehr dominieren müsse, schien Coach Kevin Gaudet zum Hauptthema der Drittelpause gemacht zu haben. Der Tabellen-Zweite kam nämlich wie verwandelt aus der Kabine, ließ kaum Chancen des Gegners zu. Im Mittelabschnitt verbuchte Hamburg nur vier Torschüsse, auf der Gegenseite kam das Gaudet-Team zu 13 Gelegenheiten. Folgerichtig fiel das 2:1 durch Mike Green auf Vorlage des starken Jonas Lanier (25.). Die Gastgeber zeigten jetzt, warum die Mannschaft in dieser Saison bisher so erfolgreich auftrumpfte und sich in der Tabellenspitze festgesetzt hat.



Im Schlussdrittel schafften es die Scorpions nicht, den dominanten Schwung aus den Minuten zuvor mitzunehmen. Die Gäste wurden mit zunehmender Spielzeit immer stärker, zudem handelten sich die Scorpions zu viele unnötige Strafzeiten ein. In der 56. Minute passierte das, was bei einem solchen Spielverlauf konsequenterweise passieren musste. Die Niedersachsen agierten in Unterzahl (Shawn Heins saß auf der Strafbank) und kassierten den 2:2-Ausgleich, für den sich Darren Van Impe verantwortlich zeichnete. In den letzten vier Minuten passierte schließlich nichts mehr, es kam zum Penaltyschießen.



Steve Guolla brachte die Gastgeber zwar in Front, es blieb aber der einzige Treffer für Hannover, während Hamburgs überragender Goalie Boris Rousson die Versuche von Dolak, Green, Hock und Warriner allesamt parierte. Marc Beaucage glich für die Gäste aus, den Siegtreffer markierte Freezers-Stürmer Alexander Barta.



Tore:

1:0 (11.) Warriner/Hock/Heins, 1:1 (20.) Manning, 2:1 (25.) Green/Lanier/Goc, 2:2 (56.) Van Impe/Peacock/Ulmer, 2:3 (Penalty) Barta



Strafen: Hannover 22 – Hamburg 14

Zuschauer: 8395

Hauptschiedsrichter: Aleksi Rantala

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