Scorpions mit Galavorstellung

Scorpions mit GalavorstellungScorpions mit Galavorstellung
Lesedauer: ca. 2 Minuten

Überraschend

deutlich mit 6:0 gewannen am heutigen Abend die Hannover Scorpions gegen die

Panther aus Ingolstadt vor 4296 Zuschauern.

Man

fühlte sich in den ersten 20 Minuten an das erste Drittel vom fünften

Viertelfinalspiel erinnert. Mit einer ähnlichen Power wie vor zwei Tagen überrannten

die Scorpions ihren Kontrahenten, die ohne die an einem Magen-Darm-Virus

erkrankten Greilinger und Girard auskommen mussten. Bereits nach zwei Minuten

traf S. Goc nur das Außennetz, ehe in der 6. Minute der Puck verdientermaßen im

Panther-Netz zappelte. Dzieduszycki fälschte einen Schuss von Mitchell im

Powerplay zur Führung ab. Das Spiel ging in der Folgezeit nur in eine Richtung.

Nachdem Martens (12.) die erste Gästechance vergab, traf zwei Minuten später

Herperger in eiskalter Manier zum 2:0, als er Pätzold vernaschte. Weiteres

Beispiel für die Spielfreude der Hauherren, war ein Traumsolo von Vikingstad in

der 16. Minute.

Panther-Coach

Thomson musste in der Drittelpause die passenden Worte gefunden haben, denn wie

verwandelt kamen seine Mannen aus der Kabine. Doch weder Corazzini (21.), Wren

(22.) oder Ficenec (29.) konnten die mehr als guten Chancen zum Anschluss

nutzen. Mitten in die Panther-Druckphase - als das 2:1 nur eine Frage der Zeit

war - war es Dolak vorbehalten für die Vorentscheidung zu sorgen. Vollkommen

alleinstehend guckte er seinen ehemaligen Mannschaftskollegen Pätzold aus und

versenkte den Puck zum 3:0 im linken oberen Winkel. 66 Sekunden vor der zweiten

Pausensirene gar das 4:0, als Mitchell in Überzahl den am langen Pfosten

stehenden Herperger bediente, der ohne Probleme vollendete.

Es

bedurfte wohl eines mittleren Wunders das die Gäste den Rückstand im

Schlussabschnitt noch umbiegen. Zu groß war die Dominanz der Niedersachsen am

heutigen Abend, die in den letzten 20 Minuten routiniert ihren Vorsprung

verwalteten, und gar noch ausbauten. Verteidiger Reiss besorgte mit einem

satten Schlagschuss von der blauen Linie in der 49. Minute das 5:0, was die

bereits freudig erregte Kulisse noch mehr in Verzückung brachte, wie auch Tor

Nummer sechs in der 57. Minute durch Festerling. Sie feierten ihre Lieblinge,

die auf einer einen Seite wissen dürften, das sie mit der heutigen Leistung

alle Chancen auf mehr haben, auf der anderen sich sicher sein dürfen, das die

Panther am Sonntag mit Sicherheit ein anderes Gesicht zeigen werden.  

Stimmen: Hans Zach

(Hannover): „Meine Mannschaft hat konzentriert gespielt, eine gute Leistung

abgerufen und als Mannschaft gespielt. Wir müssen weiterhin wachsam sein und Respekt

vor dem Gegner haben.“

Greg

Thomson (Ingolstadt): „Es war ein schweres Spiel für uns. Wir haben in den

ersten zehn Minuten nicht gut gespielt. Nach dem 0:2 sind wir besser ins Spiel

gekommen, haben im zweiten Drittel  gut

gespielt, was aber keine Tore garantiert. Es steht nur 1:0.“

Statistik: 1:0 (5:22)

Dzieduszycki (Brimanis, Mitchell) 5-4; 2:0 (13:40) Herperger (Mitchell,

Köppchen); 3:0 (33:08) Dolak (Vikingstad, Kathan); 4:0 (38:54) Herperger

(Dzieduszycki, Mitchell); 5:0 (48:36) Reiss (Mitchell, Dzieduszycki); 6:0 (56:03)

Festerling (N. Goc, Köppchen) 5-4

Strafminuten:

Hannover 6 – Ingolstadt 12

Schiedsrichter:

Bauer, Looker

Zuschauer:

4296

Jens

Wilke - Foto by MendaxPress


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