Scorpions melden vier AbgängeMondt zur DEG, Buzas nach Nürnberg

Niki Mondt spielt künftig wieder für Düsseldorf. (Foto: Martin Hebgen - www.stock4press.de)Niki Mondt spielt künftig wieder für Düsseldorf. (Foto: Martin Hebgen - www.stock4press.de)
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Die Hannover Scorpions vermelden am Ende dieser Woche vier Abgänge aus dem aktuellen Kader. Bereits auf der Saisonabschlussfeier des DEL-Klubs wurden die Spieler Paul Manning, Niki Mondt und Patrick Buzas verabschiedet. Seit heute steht auch fest, dass Goalie Jonas Langmann in der kommenden Spielzeit nicht mehr das Trikot der Scorpions tragen wird.

Verteidiger Paul Manning, der 2010 nach der Deutschen Meisterschaft von den Hamburg Freezers zu den Leinestädtern gewechselt war, hat seine aktive Karriere nach der Saison beendet. Ihn und seine Familie zieht es zurück in die Heimat nach Kanada. Manning bestritt insgesamt 389 DEL-Partien, in denen er für einen Verteidiger beachtliche 96 Scorerpunkte erzielen konnte. „Paul hat sich in seiner Zeit in Hannover mehr als vorbildlich verhalten. Selbst während seiner langen Verletzungszeit hat er die Mannschaft nicht im Stich gelassen und war immer hier. Wir wünschen ihm und seiner Familie alles erdenklich Gute für die Zukunft“, erklärt Scorpions-Geschäftsführer Marco Stichnoth.

Stürmer Niki Mondt zieht es nach sechs Jahren in Hannover hingegen zurück in die Heimat. Er wird seine Schlittschuhe ab der kommenden Saison für die DEG schnüren. „Mit Niki verlässt uns ein äußerst wichtiger Spieler. Er war nicht nur auf dem Eis eine wichtige Figur, sondern gerade auch in der Kabine galt er als äußerst wertvolle Stütze und Ansprechpartner für unsere jüngeren Spieler. Niki gehörte zum Meisterkader von 2010 und genießt wegen seiner aufopferungsvollen Hingabe für die Scorpions und seiner charmanten Art bei Spielern, Fans, Mitarbeitern und auch mir höchstes Ansehen. Nicht umsonst haben unsere Fans und die Mitarbeiter der Scorpions sowie der TUI Arena für eine Erinnerungs-Säule, die hinter unserem Fanblock aufgestellt wird, zusammengelegt“, kommentiert Stichnoth Mondts Weggang. Der Stürmer selbst hatte bei seinem Abschied mehr als nur einen Kloß im Hals: „Bei den Scorpions habe ich sechs wundervolle Jahre verbracht und Hannover machte einen großen Teil meiner Karriere aus. Zudem habe ich hier nicht nur viele wirklich gute Freunde gefunden, gerade die Fans werden mir immer in bester Erinnerung bleiben und auch die Deutsche Meisterschaft bleibt für mich natürlich  als Highlight unvergessen“, beschreibt Mondt seine Zeit an der Leine.

Auch den 25-jährige Stürmer Patrick Buzas (9 Tore, 9 Assists) zieht es näher an seine Heimat und er wird die Scorpions nach nur einer Spielzeit schon wieder verlassen. Mit dem bei den Scorpions-Fans sehr beliebten Stürmer, der konstant in der ersten oder zweiten Reihe eingesetzt wurde, hätten die Verantwortlichen in Hannover gern noch weiter geplant. Patrick entschied sich jedoch anders und so legte ihm der Verein keine Steine in den Weg und erteilte ihm die Freigabe, damit er ab der kommenden Spielzeit für die Ice Tigers aus Nürnberg auflaufen kann. „Patrick ist ein fantastischer junger Mann und ein sehr talentierter Stürmer. Wir danken ihm für seinen Einsatz in Hannover und wünschen auch ihm alles Gute für die Zukunft“, so Stichnoth.

Den vierten Abgang müssen die Scorpions auf der Torhüterposition vermelden. Auch Nachwuchs-Goalie Jonas Langmann, der in den vergangenen beiden Spielzeiten für die Niedersachsen im Tor stand, verlässt den Club. Langmann, der als großes Talent geholt wurde, entwickelte sich in seiner Zeit bei den Hannoveranern zu einem Top-Torhüter, was verständlicher Weise auch anderen Clubs nicht verborgen blieb. „Jonny hat sich für die kommende Spielzeit anders entschieden und das ist völlig legitim. Auch wenn wir ihn gern bei uns gehalten hätten, respektieren wir seine Entscheidung. In den vergangenen zwei Jahren war er uns ein großer Rückhalt, auf den nicht nur Verlass war, sondern der auch immer dann bereit war, wenn er gebraucht wurde. Wir haben absolutes Verständnis dafür, dass er nun den nächsten Schritt in seiner Entwicklung gehen will“, erklärt Stichnoth.


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