Scorpions: In Unterzahl zum Sieg

Scorpions erlegen tapfer kämpfende WölfeScorpions erlegen tapfer kämpfende Wölfe
Lesedauer: ca. 3 Minuten

Mit einem am Ende verdienten 2:1 gegen die Pinguine aus

Krefeld gewannen die Hannover Scorpions am heutigen Nachmittag, trotz

personeller Probleme, ihr zweites Heimspiel in dieser Saison.

Das Spiel: Die Scorpions taten sich schwer in die

Partie zu kommen. Ersatzgeschwächt - ohne Dan Lambert, Stephane Robitaille,

Tino Boss und Sascha Goc - und bedingt durch eine frühe Strafzeit für Eric

Nickulas, standen die Hausherren schon zu frühem Zeitpunkt in dieser Begegnung

unter Druck. Dennoch konnten die Seidenstädter aus ihrer Überlegenheit anfangs

keinen Profit erzielen. Ryan Ramsay hatte, just als die Strafe für die

Hannoveraner ablief, nach vier Minuten die erste Chance. Die Niedersachsen

bemüht das Spiel unter Kontrolle zu bekommen, hatten nach sieben Minuten durch

Chris Herperger die erste Gelegenheit. Auch konnten die Hausherren eine

Überzahlsituation in der 14. Minute nicht nutzen, kamen bei dieser Strafzeit

nicht einmal zum Schuss. Richtig in Bedrängnis gerieten die Hannoveraner in der

19. Minute, als sie mit zwei Mann in Unterzahl waren. Doch der KEV konnte diese

personelle Überlegenheit nicht in Tore ummünzen. Eine Führung für die Pinguine

wäre zu diesem Zeitpunkt durchaus verdient gewesen.

Die Gäste gingen mit einem Mann mehr auf dem Eis in das

zweite Drittel und konnte nach 18 gespielten Sekunden zum ersten Mal jubeln.

Einen Schuss von Richard Pavlikovsky konnte Jan Alinc unhaltbar für

Scorpions-Torwart Alexander Jung abfälschen. Der Misere im Defensivbereich der

Skorpione nicht genug, musste Danny Pyka (22.) nach einem unglücklichen hohen

Stock gegen Brian Maloney mit einer Spieldauerdisziplinarstrafe in die Kabine.

Niki Mondt rückte wie in den Vorwochen in die Defensive und es lief von diesem

Zeitpunkt an besser für die Hausherren. Auch bedingt durch einige Strafen für

die Krefelder kamen die Scorpions nun zu Torchancen. Matt Dzieduszycki (28.)

verzog in aussichtsreicher Position, Thomas Dolak (31.) traf gar nur die Latte.

Die Bemühungen der Hannoveraner sollten trotzdem belohnt werden. In eigener

Überzahl zog Dzieduszycki ab, Reto Pavoni schien nicht ganz auf dem Posten, und

der Puck schlug zum nicht unverdienten Ausgleich für die Scorpions ein.

Der Schlussabschnitt war ein Spiegelbild der ersten beiden

Drittel. Beide Teams mit diversen Überzahlsituationen, schafften es aber nicht

das entscheidende Tor zu markieren. Zu ungenau, zu überhastet endeten die

Versuche beider Teams im Powerplay. Andreas Morczinietz (50.) hatte mit einem

Nachschuss die Führung auf dem Schläger, doch er verzog aus spitzem Winkel.

Eine Doppelchance der beiden Cousins Sachar Blank für Hannover, und im direkten

Gegenzug durch Boris Blank für den KEV brachte nach 53 Minuten nicht die

Entscheidung. In einer Situation als niemand, auf Seiten der Hannoveraner,

damit gerechnet hatte fiel die Entscheidung. Die Scorpions in doppelter

Unterzahl hatten einen Eric Nickulas, der in der 55. Minute der Krefelder

Defensive den Puck wegspitzelte, und im Konter auf das Tor von Pavoni zulief.

Er guckte anschließend den KEV-Keeper in beeindruckender Manier aus, und hob

mit der Rückhand den Puck unter das Tordach. Die 4365 Zuschauer gerieten in

Verzückung und mussten bis zum Ende mit ihrer Mannschaft zittern, die in einer

kämpferisch überragenden Leistung den Vorsprung nach Hause brachten und damit

den zweiten Heimsieg perfekt machten.

Stimmen: Hans Zach: „Unglaublich wie meine Mannschaft

heute gekämpft hat. Wir hatten das Glück des Tüchtigen auf unserer Seite. Auch

müssen wir uns mit personellen Situation arrangieren.“

Jiri Ehrenberger: „Wir haben den Sieg nicht in der Hand

gehabt. Hannover war immer gefährlich. Das Spiel war geprägt von Überzahl und

Unterzahl, umso bitterer das es für uns in Überzahl in die andere Richtung

lief. Das müssen wir akzeptieren. Wir hatten keine gute Effektiviät heute.“

Statistik: 0:1 (20:18) Alinc (Pavlikovsky, Milo) 5-4;

1:1 (31:24) Dzieduszycki (Schneider) 5-4; 2:1 (54:37) Nickulas (Köppchen,

Herperger) 3-5

Strafen: Hannover 20 + 5 + 20 für Pyka – Krefeld 18

Schiedsrichter: Looker

Zuschauer: 4365

Jens Wilke


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