Scorpions holen mal wieder einen Punkt - Penaltyniederlage gegen Augsburg

Scorpions erlegen tapfer kämpfende WölfeScorpions erlegen tapfer kämpfende Wölfe
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Das letzte Saisonheimspiel der Hannover Scorpions hatte den Unterhaltungswert einer Schlaftablette. Für

beide Mannschaften ging es bekanntlich um nichts mehr und das merkte man den Teams auch an. Während Augsburg dem vorzeitigen Urlaub

entgegensteuert und daher nur mäßig motiviert in die Partie ging, wollten die Scorpions kurz vor dem Start in die Playdowns nicht

riskieren, noch mehr Spieler durch Verletzungen zu verlieren und gingen

entsprechend vorsichtig und körperlos zu Werke. So sah die Partie dann

auch aus. Ein unmotiviertes und langweiliges Kringeldrehen auf dem Eis,

bei dem erst ein Schuss vom Bombis an die Maske das Augsburger Goalies

die 3683 Zuschauer und die Teams weckte. Kurz darauf vergab Nedved noch

eine Riesenchance, bevor das erste Augsburger Powerplay die Führung für

die Gäste brachte. Thomas Dolak glich in der 23. Minute aus, doch kurz

vor Ende des zweiten Drittels gingen die Panther erneut in Führung.

Diesmal hatte Wren Kauhanen überwunden. Als das letzte Drittel so vor

sich hin plätscherte, rechnete man schon wieder damit, dass die

Scorpions wie gehabt bis zur Schlusssirene dem Rückstand hinterherliefen.

Doch ein Schlagschuss von Patrik Augusta fand den Weg ins Netz und so

endete das Spiel nach regulärer Spielzeit wenigstens unentschieden. Das

die Scorpions kein Penaltyschießen können, ist ja hinlänglich bekannt

und so konnten sich die Panther über den Zusatzpunkt und den damit

verbundenen Auswärtssieg freuen. Für die Scorpions war nur Soccio

erfolgreich, während bei den Panthern Barta, Carter und Oravec

einlochten. Die Pressekonferenz war genauso unmotiviert und

uninteressant wie die Begegnung und nun gilt die ganze Konzentration den

anstehenden Spielen gegen Freiburg. Am 10. März um 19:30 Uhr steigt das

erste Playdownspiel im Mellendorfer Icehouse, Freitag gehts nach

Freiburg und Sonntag um 18:30 Uhr folgt dann das nächste Heimspiel in

der Preussag Arena. (S. Palaser)

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