Scorpions hadern mit Schiedsrichterentscheidungen

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Man merkte Scorpions-Geschäftsführer Marco Stichnoth vor dem gestrigen Heimspiel gegen die Krefeld Pinguine durchaus noch den Ärger über das, von Hauptschiedsrichter Lars Brüggemann, nicht gegebene Tor durch Andreas Morczinietz in Hamburg an. Das auf der Gegenseite ein ähnlich gelagerter Treffer in torraumabseitsverdächtiger Position der Freezers seine Anerkennung fand, verstärkte den Frust im Lager der Scorpions.  

„Ich möchte mich bei unseren Fans bedanken, die uns in Hamburg hervorragend unterstützt haben. Sie haben von uns ein Topspiel gesehen. Ich mache sowas eigentlich nicht, aber die Schiedsrichterleistung dort war verheerend. Sie hat uns einen Punkt gekostet. Darum finde ich es schade, dass unsere Fans nicht sehen konnten das wir was mitnehmen. Aber so ist das, und es ist gut dass sie mal gesehen haben wie wir manchmal auswärts verschaukelt werden. Das muss ich ganz deutlich sagen: Da sind wir verschaukelt worden“, begann Scorpions-Trainer Toni Krinner die gestrige Pressekonferenz nach dem Krefeld Spiel, und übte weiter heftig Kritik an Brüggemann. „Mich ärgert das heute noch so maßlos, was sich der Brüggemann in Hamburg erlaubt hat. Das ist eine Sauerei, die stinkt zum Himmel und es ist eine Unverschämtheit wenn er so schlecht ist, dass er solche Entscheidungen nehmen muss. Dann ist es peinlich, dann hat er da nichts zu suchen.“

Auch in der Partie gegen die Pinguine sorgte eine Schiedsrichterentscheidung für allgemeines Unverständnis. Krefelds Alexander Dück kassierte für einen harten Bandencheck gegen Marvin Krüger von Referee Marcus Brill nur zwei Strafminuten, der Scorpions-Stürmer musste mit Verdacht auf einen Innenbandriss und einer Gehirnerschütterung vom Eis. „Er sagt, er hat nur zwei Minuten gegeben weil der Spieler nicht blutet. Das ist eine so lächerliche Aussage, wenn der Spieler von hinten so gecheckt wird, dass er benommen liegen bleibt. Dann muss schon was passiert sein. Die sind zu dritt, und sehen nix“, kommentierte der Scorpions-Coach die Entscheidung. „Und wenn man dann was sagt, wird man abgestraft, dass im letzten Drittel nichts mehr gepfiffen wird. Das eine so selbstherrliche Darstellung abgeliefert wird, sucht seinesgleichen.“

National-Keeper Dimitri Pätzold fand auch klare Worte zu den Entscheidungen der Unparteiischen. „Ich finde es sollte nach der Tat gepfiffen werden, und nicht nach den Folgen. Es kommt mir vor das die Strafen so ausgegeben werden, ob der Spieler verletzt liegen bleibt, oder ob er blutet oder nicht. Der Stephan Daschner wurde beim Spiel in München von hinten zusammengefahren, steht wieder auf und der andere bekommt nur zwei Minuten, so wie heute beim Marvin. Anscheinend muss man liegenbleiben, um fünf Minuten zu bekommen.“ 


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