Scorpions gewinnen Spiel mit Play-off-Charakter

Scorpions gewinnen Spiel mit Play-off-CharakterScorpions gewinnen Spiel mit Play-off-Charakter
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„Big Points“ im Kampf um die direkte Play-off-Qualifikation errangen am

heutigen Nachmittag die Hannover Scorpions gegen die Adler aus Mannheim. Mit

2:1 bezwangen die Mannen von Trainer Hans Zach den Tabellenachten, der nach

zwei Niederlagen an diesem Wochenende einen herben Rückschlag erleiden mussten.

Die

6956 Zuschauer in der TUI Arena sahen in den ersten 20 Minuten ein torloses

Drittel der interessanten Sorte. Die Scorpions, die überraschend mit dem

wiedergenesenen Herperger antraten, entfachten gleich zu Beginn enormen Druck

in Richtung Adler-Gehäuse. Die Gäste die am heutigen Nachmittag ohne die

verletzten Pollock und Petermann, sowie den mit einer Matchstrafe gesperrten

Martinec auskommen mussten, hatten in der Anfangsphase Glück nicht in Rückstand

zu geraten. Sowohl Köttstorfer (4.) wie auch Dolak (6.) verzogen nur denkbar

knapp. Teilweise wussten sich die Badener nur durch Fouls zu helfen, kassierten

in den ersten neun Minuten 16 Strafminuten. Erst nach und nach konnte sich der

DEL-Rekordmeister befreien. King (12.) hatte die erste gute Möglichkeit für

sein Team, konnte jedoch wie Robinson (14.) und Seidenberg (17.) nicht

erfolgreich abschließen.  

Auch

der Mittelabschnitt bot intensives, sowie hochklassiges Eishockey. Die erste

Duftmarke setzt nach wenigen Sekunden Adler-Verteidiger Trepanier mit einem

Schlagschuss, ehe die Fans der Scorpions den Führungstreffer bejubeln durften.

Bei einem Mann mehr auf dem Eis traf Kathan mit einem Schuss von der linken

Seite in den Winkel zum 1:0. Die Gäste aber keineswegs geschockt. Nachdem Dolak

(29.) die große Chance zum zweiten Treffer vergab, war es im Gegenzug McGillis

mit einem Schlagschuss, der den nicht unverdienten Ausgleich markierte. Die

Partie blieb in der Folgezeit attraktiv. Kathan (36.) und Arendt (37.) mit

einem Pfostentreffer hatten jeweils für ihre Mannschaft gute Gelegenheiten, die

Scorpions-Angreifer Blank in der 37. Minute mit einem trockenen Schuss in die

linke unter Ecke zur erneuten Führung verwerten konnte.

Ob

des Rückstandes versuchten die Mannheimer im Schlussdrittel noch einmal alles. Trepanier

(44.) war mit einem Schlagschuss bei Überzahl erfolglos, und auch in der

Folgezeit schafften die Gäste es nicht trotz zwei weiterer Überzahlsituationen

Scott im Scorpions-Tor zu bezwingen. Robinson jubelte drei Minuten bereits,

doch der kanadische Torwart hielt den Puck im letzten Moment entscheidend fest.

Dramatisch die Schlussminuten. 36 Sekunden vor dem Ende traf Trepanier den

Innenpfosten, nachdem Mondt Sekunden zuvor das verwaiste Mannheimer Tor nicht

traf. Die beiden Hauptschiedsrichter entschieden nach Videostudium auf kein

Tor. So blieb es nach 60 Minuten beim knappen 2:1 Sieg der Hannover Scorpions.

Stimmen: Hans Zach

(Hannover): „Wie haben sehr gut gespielt, wussten das es ein entscheidendes

Spiel gegen eines der besten Teams der Liga werden würde. Vielleicht haben wir

heute unser bestes Heimspiel der Saison absolviert. Alle vier Reihen haben gut

gespielt.“

Teal

Fowler (Mannheim): „Ich denke, dass es ein enges Spiel war. Von unserer Seite

haben wir zu wenig Chancen und zu wenig Schüsse produziert. Hannover hat das

Spiel eng gemacht und Druck ausgeübt. Der Unterschied war heute, das wir zwei

Pfostenschüsse hatten und Hannover ein Überzahltor erzielt hat.“

Statistik: 1:0 (24:44)

Kathan (Vikingstad, Dolak) 5-4; 1:1 (29:09) McGillis (Seidenberg, Forbes); 2:1 (36:51)

Blank (Mondt. N. Goc)

Strafminuten:

Hannover 8 – Mannheim 12 + 10 für McGillis

Schiedsrichter:

Aumüller, Sicorschi

Zuschauer:

6956

Jens

Wilke - Foto by MendaxPress

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DEL Hauptrunde Gruppe

Sonntag 18.04.2021
Schwenninger Wild Wings Schwenningen
5 : 3
Kölner Haie Köln
EHC Red Bull München München
6 : 1
Düsseldorfer EG Düsseldorf
Adler Mannheim Mannheim
4 : 2
Krefeld Pinguine Krefeld
Iserlohn Roosters Iserlohn
3 : 0
ERC Ingolstadt Ingolstadt
Fischtown Pinguins Bremerhaven
4 : 2
Nürnberg Ice Tigers Nürnberg
Augsburger Panther Augsburg
6 : 5
Eisbären Berlin Berlin
Grizzlys Wolfsburg Wolfsburg
2 : 4
Straubing Tigers Straubing