Scorpions auf dem Weg nach obenHannover - Hamburg 3:2

Dimitri Pätzold (hier in einer Archivszene) war nur zweimal zu bezwingen. (Foto: Daniel Fischer - www.stock4press.de)Dimitri Pätzold (hier in einer Archivszene) war nur zweimal zu bezwingen. (Foto: Daniel Fischer - www.stock4press.de)
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Ein Derby mit Play-off-Charakter, was will man mehr? Natürlich drei Punkte und da gab es nur einen Sieger, Gastgeber Hannover Scorpions. Tatsächlich aber bewiesen die Hamburger Gäste, warum sie in der Tabelle fünf Punkte vor den Scorpions liegen und am Freitag den Meisterschaftsaspiranten aus Köln mit 7:1 abgefieselt hatten.

Die ohne die verletzten Martin Hlinka (Gehirnerschüttung), Stephan Daschner (Grippe) und Eric Regan (Verdacht auf Gehirnerschüttung) angetretenen Scorpions mussten dabei im ersten Drittel zunächst optisch den Rückwärtsgang einlegen. Die Freezers versuchten das Spiel zu dominieren, konnten sich aber kaum gute Torchancen herausspielen. Umso überraschender das 0:1, als der beste Gästestürmer, Matt Pettinger, Dmitri Pätzold im Scorpions-Gehäuse in der zehnten Spielminute überwinden konnte. Im zweiten Drittel zeigten sich die Scorpions gefestigter. Das 1:1 nach einer tollen Kombination von Maris Jass und David Sulkovsky mit dem Torschützen Ivan Ciernik (27.) war schließlich hochverdient. In der Folge zeigten beide Mannschaften tolles Eishockey, wobei die Hamburger deutlich zeigten, dass sie drei Punkte fest eingeplant hatten. Matt Pettinger war es schließlich vorbehalten, in der 35. Minute die erneute Führung der Hansestädter durchzusetzen. Vermutlich fehlte nach dem Tor die Konzentration, denn der trotz seiner 38 Lenze immer noch immens wichtige Chris Herperger im Team der Scorpions besorgte praktisch im Gegenzug den Ausgleich. Auch in den letzten zwanzig Minuten versuchten die Freezers dem Spiel ihren Stempel aufzudrücken. Die Scorpions standen jedoch in der Defensive sicher und sie hatten eine dritte Reihe, auf die man sich verlassen kann. Gerrit Fauser und Tim Richter bedienten Marvin Krüger und dieser markierte in der  48. Minute mit seinem zweiten Saisontor die erstmalige Führung für die Scorpions, die bis zum Ende der Partie Bestand haben sollte. Zwar wurde die hannoversche Defensive noch vor etliche Probleme gestellt, aber diese zeigte sich kämpferisch und spielerisch auf der Höhe und konnte jede Chance der Freezers vereiteln.

Fazit: Zwar ein etwas glücklicher Sieg der Scorpions, aber auf Grund der kämpferischen Leistung verdient. Die Freezers zeigten sich auf Augenhöhe und werden die Niederlage verschmerzen können.

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