Scorpions: 2:3-Heimniederlage vor Rekordkulisse

Scorpions erlegen tapfer kämpfende WölfeScorpions erlegen tapfer kämpfende Wölfe
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Das Interesse an den Heimspielen der Scorpions scheint nach zuletzt sieben Heimsiegen in Folge und dem Deutschland-Cup sprunghaft angestiegen. Zumindest wollten sich 8227 Zuschauer (Saisonrekord) den Auftritt des Deutschen Meisters unter Bundestrainer Hans Zach in der Preussag Arena nicht entgehen lassen. Auch für das nächste Heimspiel gegen die Hamburg Freezers sind schon über 5000 Tickets verkauft. Der plötzliche Zuschauerboom scheint die Scorpions im ersten Drittel auch derart beeindruckt zu haben, dass sie schlichtweg die Verteidigung vergaßen. Die Haie hatten im ersten Drittel nicht viel mehr als drei Torchancen und nutzen diese zur 3:0 Führung im fremden Stadion. Nach der Niederlage gegen die Freezers am Dienstag hat Zach seine Truppe auch gut auf Verteidigung und Konterspiel eingestellt. Zu Beginn der Partie waren die Scorpions die klar bessere und spielbestimmende Mannschaft, der jedoch der Zug zum Tor fehlte. Doch gleich der erste ernsthafte Kölner Angriff führte zum Torerfolg. In der 4. Minute schoß McLLwain die Haie in Führung. Die Scorpions liessen sich davon nur bedingt beeindrucken und setzten ihre Angriffsbemühungen unbeirrt fort. In der 9. Minute nutzten die Haie jedoch eine Überzahlsituation zum Ausbau der Führung. Der Powerplaytreffer von Sundblad war auch sehr schön herausgespielt und ließ Verner keine Chance. Keine fünf MInuten später zogen die Gäste sogar auf 3:0 durch Nationalspieler Eduard Lewandowski davon. Das Publikum befürchtete schon eine derbe Klatsche für das Heimteam, aber die Haie sollten zu keinem Torerfolg mehr kommen, auch wenn sie noch einige vielversprechende Konter lieferten. Am Anfang des zweiten Drittels bewiesen die Scorpions, dass sie sich nicht so einfach aufgeben wollten. Nach herrlicher Kombination traf der von Zach für den Deutschland-Cup ignorierte Lenz Funk zum Anschlußtreffer in der 24. Minute. Sofort war auch das Publikum wieder bei der Sache. Jedoch sollte es in dem zerfahrenen Spiel, in dem die Scorpions ziemlich planlos anrannten und die Haie auf Kontergelegenheiten warteten, noch bis zur 57. Minute dauern ehe der nächste Treffer für die Scorpions durch Todd Simon fiel. Jedoch war es schon zu spät. Die Scorpions versuchten zwar jetzt alles und die Haie kamen ein ums andere Mal ins Schwimmen, aber der Ausgleich wollte einfach nicht mehr gelingen, trotz fantastischer Publikumsunterstützung und Herausnahme des Torwarts für einen sechsten Feldspieler. Die negative Serie, in der die Scorpions bei überdurchschnittlich gefüllter Halle ihre Heimspiele grundsätzlich verlieren, wurde auch heute nicht durchbrochen, aber zumindest haben die Zuschauer eine aufopferungsvoll gegen die Niederlage ankämpfende Mannschaft gesehen und werden das Team am 24. November gegen die Freezers (live auf Premiere) wieder unterstützen. Auch Hans Zach gab zu, dass die 3:0 Führung im ersten Drittel pures Glück für seine Mannschaft war und dass die Scorpions erwartungsgemäß ein starkes Spiel ablieferten. Scorpions-Coach Bordeleau fand die Kölner Mannschaft jedenfalls besser als am Dienstag in Hamburg und stellte fest, dass die Scorpions das erste Drittel schlichtweg verschlafen haben. Das Timing stimmte nicht und das Team hatte zuviel Respekt vor dem Gegner. "Wir haben das Spiel zwar dennoch eng gehalten, aber die Mannschaft befindet sich immer noch in der Anpassungsphase an das neue System." Insgesamt gesehen, war die Partie eine gute Werbumg für die Scorpions, die den derzeitigen Besucheransturm durchaus verdient haben

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