Schwenninger Wild Wings stellen neues Logo vorDEL-Neuling meldet zwei Neuzgänge

Thomas Burger (links) und Alexander Jäger präsentieren das neue Logo der Schwenninger Wild Wings. (Foto: Carsten Schürenberg)Thomas Burger (links) und Alexander Jäger präsentieren das neue Logo der Schwenninger Wild Wings. (Foto: Carsten Schürenberg)
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Die wichtigste Information dazu ist, dass mit der heutigen Veröffentlichung des DEL-Spielplans auch die Lizenzbestätigung in Schwenningen eingetroffen ist.  Außerdem bestätigte Jäger zwei Neuzugänge.

Neuzugang Nummer 1 ist der Deutsch-Pole Pawel Dronia. Für Alexander Jäger ist er ein unbeschriebenes Blatt. Die Verpflichtung geht vor allem auf Stefan Mair zurück. Dronia spielte aber bereits mit Adam Borzecki zusammen, sodass Mair sicher einen Tipp bekommen hat. Neuzugang Nummer 2 ist Lukas Steinhauer, der zuletzt beim EHC Red Bull München und zuvor bei den Hannover Scorpions unter Vertrag stand. Dort feierte der 20-jährige Torhüter beim 3:2-Sieg der Niedersachsen über die Eisbären Berlin seinen Einstand in der DEL. Weitere Personalien wollte Jäger am heutigen Tag noch nicht nennen. Man habe erst vor zwei Wochen die Gespräche konkretisieren können und habe einige Angebote verschickt. Vieles werde sich in den nächsten zwei bis drei Wochen entscheiden. Ende Juli soll mit den dann vorhandenen Spielern das Training beginnen und bereits Anfang August findet ein Trainingslager in Brixen statt. Geplant ist ein Kader mit 22 oder 23 Spielern. Jäger möchte sich jedoch unbedingt eine Ausländerlizenz offenhalten, um dann gegebenenfalls auch nach Saisonbeginn nochmal auf unerwartete Entwicklungen reagieren zu können. Das sportliche Ziel für die kommende Saison heißt: „In der Liga etablieren.“ Dabei stellt Jäger aber auch klar, dass wirtschaftliche Solidität ein absolutes Grundprinzip seines Handels ist. Zu groß ist die Angst in Schwenningen, dass es wieder schiefgehen könnte. Ohne einen angepeilten Tabellenplatz oder sonstiges zu nennen, ergänzte Burger noch, dass man sportlich eine Rolle spielen will.

Thomas Burger zeigte sich zunächst hochzufrieden über die erteilte Lizenz und den bisherigen Zuspruch aus Politik und Wirtschaft. Die Gespräche mit den Sponsoren liefen sehr positiv und der geplante Etat von rund 4,2 Millionen Euro für die kommende Saison soll knapp zur Hälfte von Sponsoren getragen werden. Dazu kommen im wesentlichen die Einnahmen aus Eintrittsgeldern und Merchandising. Bisher wurden rund 800 Dauerkarten verkauft. Dass die Anzahl gegenüber dem Vorjahr (ca. 1000) geknackt wird, gilt als sehr wahrscheinlich. Insgesamt rechne man mit einem Zuschauerschnitt von rund 3800. Burger stellte außerdem klar, dass man nicht „auf der letzten Rille“ kalkuliert.

Das Logo selbst wurde neu gestaltet, um auch äußerlich einen Neubeginn zu symbolisieren. Der Schwan im alten Logo hatte keinen Bezug zum Flügel und genau dieser Flügel ist nun ins moderne Logo eingezogen. Außerdem war es wichtig, den Ortsnamen einzubinden, um schon im Logo keinen Zweifel an der Heimat des Clubs aufkommen zu lassen. Dieses Logo wird in Kürze auch von allen anderen angeschlossenen Mannschaften mit entsprechenden Zusätzen verwendet. Auch der Internetauftritt  der Wild Wings wird in Kürze angepasst.  

Saisonstart  ist am 13. September in Mannheim. Das erste Heimspiel folgt dann am 15. September gegen die Krefeld Pinguine.

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