Schwenninger Wild Wings machen Sieg kurz vor Ende klarAugsburger Panther verlieren mit 2:3

Die Schwenninger Wild Wings – hier schießt Travis Turnbull – gewannen bei den Augsburger Panthern mit 3:2. (Foto: dpa/picture alliance /Fotostand)Die Schwenninger Wild Wings – hier schießt Travis Turnbull – gewannen bei den Augsburger Panthern mit 3:2. (Foto: dpa/picture alliance /Fotostand)
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Mittlerweile hat man sich schon an die leeren Stadien gewöhnt. In Augsburg wurde in der vergangenen Woche gearbeitet und man hat die Sitz- und Stehplätze mit ansehnlichen Werbe- und Fanbannern überdeckt. Nach dem knappen 2:3 im Auftaktspiel in München zeigten sich die Augsburger anfangs ausgeruht und körperlich auf der Höhe. Von den letzten fünf Spielen konnten die Panther vier gewinnen. Diesmal gingen die Augsburger allerdings leer aus gegen schon sehr gut eingespielte Schwenninger, bei denen mit Assistenztrainer Gunnar Leidborg, ein alter Bekannter zu Gast war.

Im ersten Drittel waren Torszenen aber eher Mangelwahre. Harte Checks und ein körperbetontes Spiel standen im Mittelpunkt. Die Parade von Oliver Roy dem Augsburger Torhüter gegen Daren Olver war das Highlight. Aber es blieb beim 0:0.

In das zweiten Drittel starteten die Augsburger besser, doch der wieder gut aufgelegte Goalie der Wild Wings, Joacim Eriksson, hielt seinen Kasten ein ums andere Mal sauber. Die Schwenninger kamen dann immer besser ins Spiel und Troy Bourke markierte in der 27. Minute den Führungstreffer. Die Augsburger Antwort ließ nur knapp eine Minute auf sich warten, als Dennis Miller nach starkem Zuspiel von Marco Sternheimer sein erstes Tor in der DEL schoss. Trotz einiger Überzahlspiele im Mitteldrittel gelang beiden Mannschaften kein Tor. Die kurioseste Szene des Spiels: Als Fischer auf dem Eis lag und ein Augsburger Spieler bereits auf der Strafbank Platz genommen hatte, wurde die Szene auf dem Videowürfel gezeigt – und kurzerhand nahmen die Schiedsrichter die Strafe zurück, nachdem dort eindeutig zu sehen war, dass es ein eigener Spieler war, der Fischer getroffen hatte. Unglücklich für Augsburg fiel dann eine Minute vor Ende des Drittels das zweite Tor für Schwenningen durch einen sehenswerten Treffer von Travis Turnbull.

Im letzten Drittel wirkten die Augsburger müde und auch der zwischenzeitliche Ausgleich von Brady Lamb zum 2:2 konnte nicht verhindern, dass die Schwenninger durch ein Last-Minute-Tor von Tylor Spink die drei Punkte einfahren konnten. So ging der Sieg für die Schwenninger Wild Wings in Ordnung und sie haben gezeigt, dass in dieser Saison mit ihnen zu rechnen ist.

Am Sonntag stehen die Augsburger Panther dann wieder in Ingolstadt auf dem Eis. Die Partie beginnt um 14.30 Uhr.

Augsburger Panther – Schwenninger Wild Wings 2:3 (0:0, 1:2, 1:1)

Tore: 0:1 (26:03) Bourke (Thuresson, Bassen); 1:1 (27:27) Miller (Sternheimer); 1:2 (38:30) Turnbull (MacQueen); 2:2 (48:25) Lamb (LeBlanc, Hafenrichter); 2:3 (56:17) T. Spink (Robak, Bourke). Strafen: Augsburg 8, Schwenningen 8.

Sascha Ratzinger


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