Schwenninger Wild Wings fliegen zum Ausgleich – EHC Red Bull München demütigt Grizzlys Wolfsburg Die DEL-Playoffs am Dienstag

Die Schwenninger Wild Wings gleichen die Serie gegen Straubing aus.  (Foto: dpa/ picture alliance /Eibner-Pressefoto DESK)Die Schwenninger Wild Wings gleichen die Serie gegen Straubing aus. (Foto: dpa/ picture alliance /Eibner-Pressefoto DESK)
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Schwenninger Wild Wings – Straubing Tigers 5:1 (3:0, 1:1, 1:0)

Serienstand: 1:1

Ausverkaufte Helios Arena. Erstes Viertelfinal-Heimspiel seit 1995. Zweitbestes Heimteam in der Hauptrunde. Die Schwenninger Wild Wings gingen trotz Niederlage im ersten Spiel beflügelt in den Heimauftakt gegen die Straubing Tigers. Der Rahmen für einen unvergesslichen Playoff-Abend war gegeben.

Bereits nach 16 Sekunden zog Johannes Huß ab und der Puck zappelte zum ersten Mal im Netz von Florian Bugl, dem Torhüter der Straubinger. Auch die zweite Szene im Spiel führte zum Erfolg für die Heimmannschaft. 61 Sekunden später fälschte der DEL Spieler des Jahres Nicolas Mattinen die Scheibe ins eigene Tor ab. Tylor Spink bekam den Treffer gutgeschrieben. Straubing kam nach einer Auszeit besser ins Spiel. Eine Einzelleistung von Phil Hungerecker brachte in der elften Minute das dritte Schwenninger-Tor. Diese Führung ließ sich das Team von Cheftrainer Steve Walker nicht mehr nehmen. Mike Connolly mit seinem Treffer schürte nochmal Hoffnung für die Niederbayern. Doch Tyson Spink und der Überzahltreffer von Chris Brown stellten die Weichen für den Sieg.

Durch den siebten Heimsieg in Folge zwischen den beiden Mannschaften dürfen sich beide Fangruppen auf eine längere Serie freuen. Am Freitag geht es mit dem dritten Spiel im Eisstadion am Pulverturm weiter.

EHC Red Bull München – Grizzlys Wolfsburg 7:3 (1:0, 3:3, 3:0)

Serienstand: 2:0

Die Eissporthalle im Olympiapark lud ein zum zweiten Viertelfinale zwischen dem Deutschen Meister EHC Red Bull München und den Grizzlys Wolfsburg. Nach einem souveränen Sieg am Samstag hatte sich der EHC die Serienführung gesichert.

An diesem Abend bekamen die Zuschauer alles geboten was Playoff-Eishockey ausmacht. In der zehnten Minute legte München vor. Kapitän Patrick Hager tauchte frei vor dem Wolfsburger Torhüter Dustin Strahlmeier auf und netzte ein. Das Spiel wurde intensiver. Die Emotionen kochten hoch. Eine Massenschlägerei führte gegen Ende des ersten Drittels zu diversen Strafzeiten auf beiden Seiten, die ungenutzt blieben. Als Trevor Parks wegen Bandenchecks zu Beginn des zweiten Drittels auf der Strafbank saß, glich Ryan O´Connor das Spiel für Wolfsburg aus. Mit zwei Toren innerhalb von 53 Sekunden ging es weiter. Nach dem zweiten Überzahltreffer der Grizzlys durch Matt White, konterte Nicolas Krämmer. Wolfsburg blieb am Drücker und ging durch Gerrit Fauser erneut in Führung. Ein Doppelschlag durch Maximillian Kastner und Trevor Parks gegen Ende des zweiten Drittels zog das Spiel wieder in die Richtung der Münchener. Lagen zwischen dem dritten und vierten Tor 48 Sekunden, unterboten Chris DeSousa und erneut Parks diese Marke in der 48. Minute. Sie benötigten nur 26 Sekunden für ihre Tore. Als Mike Stewart bereits sechs Minuten vor dem Ende den Torhüter zog, traf Krämmer mit seinem zweiten Treffer in diesem Spiel zum 7:3 Endstand ins verwaiste Tor. Abseits des Eises sorgten ausgefallene Lampen im Zuschauerbereich für Aufsehen und einen Feuerwehreinsatz.

Weiter geht die Serie am Freitag um 19:30 Uhr in der Autostadt, wo der Meister mit einem weiteren Sieg einen großen Schritt Richtung Halbfinale machen könnte.

Spiele am Mittwoch:

20. März, 19:00 Uhr – ERC Ingolstadt – Fischtown Pinguins Bremerhaven

20. März, 19:30 Uhr – Adler Mannheim – Eisbären Berlin 


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