Schwachstelle: EffektivitätMünchen unterliegt Köln

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Nach dem furiosen Sieg am vergangenen Sonntag gegen die Adler Mannheim empfingen die Red Bulls München am Freitag die Kölner Haie. Auch wenn die Domstädter schlechtes Wetter mitbrachten, glich die Stimmung zu Beginn der Partie eher einem Hoch. In einer durchweg temporeichen Begegnung gewannen die Gäste mit 2:1 (0:1, 1:0, 1:0) vor 4085 Zuschauern.

Das Spiel begann mit viel Tempo und Danny aus den Birken im Tor gegen seine ehemaligen Vereinskameraden. Die erste aufregende Szene ließ nicht lange auf sich warten. Richie Regehr hakte sich als letzter Mann ein und so gab es folgerichtig einen Penalty für die Haie, den Sebastian Uvira jedoch ungenutzt ließ. Circa 15 Minuten später zeigte Steve Pinizzotto, wie man es richtig macht und verwandelte einen Strafschuss zur 1:0-Führung für die Münchner.

Beide Teams spielten in der Offensive mit viel Druck und Aggressivität. Das einzige, was fehlte, waren bislang Tore aus dem Spielverlauf. Den 4085 Zuschauern in der Olympia-Eishalle war dies allerdings herzlich egal, denn egal welche Farben die Fans trugen, sie feuerten ihre Mannschaften an und bekamen in der 37. Minute den Ausgleich durch Patrick Hager und in der 47. Minute gar die Führung für die Rheinländer durch Nick Latta zu sehen. Wieder einmal gaben die Red Bulls einen Vorsprung aus der Hand. Die Gäste aus Köln standen jetzt sehr kompakt in der Defensive und ließen nur noch wenige Chancen der Gastgeber zu. „Die Special Teams haben heute den Unterschied gemacht“, so Kölns Coach Niklas Sundblad. Einzig in Unterzahl wurde es für die Haie gefährlich, denn die Münchner wollten mit allen Mitteln den Ausgleich, agierten aber zu ineffektiv. Jetzt war der Taktikfuchs Don Jackson gefragt. Was würde ihm noch einfallen? Eine Auszeit sollte den ersehnten Ausgleichstreffer vorbereiten. Der Erfolg blieb jedoch aus und die Gäste erkämpften sich letzten Endes verdient drei Punkte in München. „Ein Manko war heute sicherlich die Chancenverwertung. Das muss bis Sonntag besser werden“, so Neuzugang Tobias Wörle.

Entsprechend geknickt verließen die Red Bulls die Eisfläche. Don Jackson suchte nach Erklärungen: „Kleine Details wie das Blocken von Schüssen haben heute große Folgen gehabt. In Augsburg erwartet uns ein genauso schweres Spiel. Es wird das Spiel, auf das alle schauen werden.“

Tore: 1:0 (17:22) Steve Pinizzotto (Penalty), 1:1 (37:08) Patrick Hager (Jason Williams, Shawn Lalonde/5-3), 1:2 (46:27) Nickolas Latta (Fredrik Eriksson, Charles Stephens). Strafen: München 10, Köln 12 + 10 (Patrick Hager). Zuschauer: 4085.

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