Schwaches Powerplay verhindert möglichen Panthersieg

Das Vorbereitungsprogramm des ERC IngolstadtDas Vorbereitungsprogramm des ERC Ingolstadt
Lesedauer: ca. 2 Minuten

Wie wichtig und auch entscheidend

Überzahlsituationen sein können, spürten am Donnerstagabend schmerzlicherweise

die Spieler und Fans des ERC Ingolstadt. Teilweise an Harmlosigkeit kaum zu

überbieten, ließen sie unzählige Möglichkeiten ungenutzt und gingen in einem

mittelmäßigen Spiel als Verlierer vom Eis. Dabei waren die Frankfurter nur 48

Stunden nach Ihrem Auftritt in Berlin ein nicht zu übermächtiger

Gegner! 

In den ersten 20. Minuten waren Torszenen

Mangelware, lediglich der heute gut aufgelegte Bruno

St. Jacques  auf Ingolstädter Seite oder

Lance Ward für die Lions hatten nennenswerte Chancen. Erst nach 15 Minuten

konnte Pat Kavanagh in Überzahl Jimmy Waite überwinden, der dabei etwas

unglücklich aussah. Der Ausgleich für den ERC durch Eric Nickulas noch vor der

Pause durch eine wunderschöne Kombination mit Yannic Seidenberg


Das zweite Drittel begann furios, nach

nur 15 Sekunden netzte Yves Sauralt ein, doch bereits 78 Sekunden später

egalisierte Jeff Heerema diese Führung. Wer jetzt einen spannenden

Schlagabtausch erwartete, wurde enttäuscht! Zwar spricht das Schussverhältnis

mit 22:6 für Ingolstadt, Matt Higgins scheiterte in der 25. Minute am Pfosten,

das Tor markierte Mathieu Biron für die Lions im Powerplay!

Zwei doppelte Überzahlsituationen,

immerhin 143 Sekunden mit zwei Mann mehr auf dem Eis für Ingolstadt und diverse

Vorstöße gen Kasten von Ian Gordon brachten keinen Erfolg. Zu durchsichtig und

ängstlich wirkten die Aktionen der Blau-Weißen auf dem Eis! 

Auch im Schlussdrittel waren eher die

Abwehrreihen gefragt, Tore fielen erst wieder in numerischer Überzahl und da

zunächst für Frankfurt durch Christoph Pawlik. Ingolstadt bemüht, wirklich

intensiv und überlegt trat man aber kaum auf und so war das 3:4 durch Jakub

Ficenec mit einem Gewaltschuss von der blauen Linie fast schon ein

Verzweiflungsakt!

Keine wirklich gefährlichen Aktionen

erspielte man sich mit einem sechsten Feldspieler kurz vor Spielende für den

ersetzten Tormann, Yves Sauralt noch mit der zwingendsten Chance!

So gingen diese Punkte nicht unverdient

an den Gast, den Unterschied machten schnöde Überzahlsituationen aus. Und statt

Richtung Play Off Plätze blickt man an der Donau weiter eher in den

Tabellenkeller! (DM) 
 
 
 
 

Tore: 

0:1 Pat Kavanagh (15.)

 PP1 

1:1 Eric Nickulas (19.)

 

2:1 Yves Sarault (21.)

  

2:2 Jeff Heerema (22.)

  

2:3 Mathieu Biron (39.)

 PP1 

2:4 Christoph Gawlik (51.)

 PP1 

3:4 Jakub Ficenec (57.)

PP1 

Schiedsrichter:  Reik van

Gameren 

Strafen:  ING 12min  FRA

18min 

Zuschauer: 3203

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