Schwache Lions schlagen Duisburg nach Verlängerung

Markus Jocher bleibt ein "Löwe"Markus Jocher bleibt ein "Löwe"
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Lions Manager Charly Fliegauf hatte vor dem Spiel gegen Duisburg eine Reaktion der Mannschaft auf dem Eis gefordert. Nach dem Spiel musste er zugeben, dass dies nicht wirklich gelang. Nach der derben 2:5 Niederlage gegen Mannheim vom Freitag hatte Lions Trainer Chernomaz einige Veränderungen vorgenommen. So veränderte er die Verteidigerpärchen und schickte Dennis Endras für Ian Gordon ins Tor.

Im Spiel war den Lions von Beginn an eine enorme Verunsicherung anzusehen. Duisburg spielte defensiv gut, und wartete geduldig auf die Fehler der Lions. Bei Powerplay Frankfurt kamen nicht etwa die Lions zu hochkarätigen Chancen, nein die Gäste aus Duisburg tauchten gleich zwei Mal freistehend vor Endras auf. Beim ersten Duisburger Konter durch Bartek verhinderte der Lions Schlussmann noch einen Gegentreffer, beim zweiten Break war aber auch er geschlagen und Stanislav Gron traf zum 1:0. Traurige Wochenendbilanz der Lions: Dieser Treffer war bereits das dritte Gegentor bei eigenem Powerplay.

Im Mitteldrittel änderte sich kaum etwas am Spiel der Lions. Man agierte zwar optisch überlegen, ohne sich aber Torchancen herauszuspielen. Auch bei vier Minuten Überzahl am Stück lief bei den Lions nur wenig Konstruktives zusammen. Duisburg spielte weiter konsequent defensiv und konterte die Lions aus. Einen Alleingang von Forsander konnte Lions Verteidiger Macholda nur per Notbremse stoppen. Den fälligen Penalty verwandelte Matt Dzieduszycki sicher zum 2:0.

Bis zehn Minuten vor Schluss plätscherte das Spiel dann so vor sich hin, bis Michael Bresagk mit einem fulminanten Schlagschuss wieder für Hoffnung bei den 4.600 Zuschauern sorgte. Der Anschluss zum 2:1 war hergestellt und die Lions drängten ab da an auf den Ausgleich. Vergessen waren die 50 Minuten davor. Auf einmal kämpften die Lions und wurden prompt belohnt. Knapp zwei Minuten vor Schluss schoss Kapitän Jason Young den 2:2 Ausgleich und rettete sein Team in die Verlängerung. Hier war es Steve Kelly, der einen Schuss von Lebeau noch leicht abfälschte und so doch noch für einen versöhnlichen Spielausgang sorgte.

Zum Mainova Spieler des Tages wählten die Fans Dennis Endras

Tore:

0:1 (15:45) Gron (Bartek) 4-5 SH


0:2 (19:36) Dzieduszycki

1:2 (49:05) Bresagk (Norris)

2:2 (58:05) Young (Podhradsky) 5-4 PP


3:2 (61:45) Kelly (Lebeau, Peacock) 4-3 PP



Strafminuten:

Lions: 16 Minuten + 10 Minuten Disziplinarstrafe für Chad Bassen

Duisburg: 18 Minuten


Schiedsrichter: Heiko Dahle

Zuschauer: 4.600



(Frank Meinhardt)