Schnelligkeit schlägt KörpergrößeStraubing - Hamburg 3:1

Lesedauer: ca. 2 Minuten

Ein durchaus interessantes Spiel gab es in Straubing im Stadion am Pulvertrum zu sehen. Wie zurzeit überall stehen die NHL-Spieler im Fokus. So konnte man heute den Hamburger Lockout-Spieler Jamie Benn von den Dallas Stars begutachten. Doch auch mit der hochkarätigen Unterstützung gelingt es den Hanseaten nicht, in Straubing zu gewinnen. Einer, der einen deutlich besseren Tag als Benn erwischte, war Straubings Tyler Beechey. Er erzielte zwei Tore und hatte zwei weitere Großchancen auf der Schaufel. „Es war eine großartige Mannschaftsleistung“, so der doppelte Torschütze. „Außerdem hatten wir wieder einen großartigen Tormann, aber auch eine sehr gute Abwehrleistung“, lobt er alle Mannschaftsteile der Reihe nach. Hamburgs Trainer Benoît Laporte greift sogar noch eine Etage höher: „Der Torwart hat im zweiten Drittel unglaublich gespielt. Ich denke, das war der Unterschied.“

Der angesprochene Straubinger Goalie Jason Bacashihua war tatsächlich einer der herausragenden Spieler des Abends. Denn die Freezers hatten durchaus ihre Chancen auf mehr Tore. „Hamburg hat das ganze Spiel Druck gemacht, ich denke, es war für die Zuschauer ein gut anzusehendes Spiel“, resümiert Dan Ratushny, der Coach der Tigers. „Es war ein körperbetontes Spiel das wir etwas mehr im Griff hatten“, meint Tyler Beechey.

Hamburg tat sich schwer, ein geordnetes Aufbauspiel auf Eis zu bringen, somit resultierten ihre Chancen zumeist aus Einzelaktionen. „Wir sind ein recht schnelles Team und haben das zu unserem Vorteil gegenüber den großen Verteidigern genutzt. Wir haben einfach unser System heute konsequent zu Ende gespielt“, so Beechey. Verteidiger Grant Lewis geht einen Schritt weiter und meint. „Ich denke, es war unser bestes Spiel bisher. Jeder hat jeden unterstützt. Wir sind als echtes Team aufgetreten.“ Dan Ratushny analysierte: „Gegen Hamburg geht der Sieg nur über die Defensive. Die Jungs haben mit Intelligenz und Disziplin gespielt.“

Benoît Laporte fand noch einen anderen Faktor: „Es soll keine Entschuldigung für uns sein, aber das Spiel am Freitag war sehr hart und Straubing war spielfrei. Straubing war sehr frisch, war schneller und spielte mit mehr Engagement.“

Die hohe Disziplin war mit Sicherheit auch ein Schlüssel zum Straubinger Erfolg. Das ist auch die Meinung von Trainer Laporte: „Straubing hat so gespielt, wie ich sie vorher dreimal auf Video gesehen habe. Sehr intensiv, sehr diszipliniert.“ Diese Disziplin legten zwar auch die Hanseaten an den Tag, doch die Niederbayern nutzen diese Überzahlmöglichkeiten besser aus. Das zweite Straubinger Tor steuerte Grant Lewis bei einer angezeigten Strafe bei. Für ihn war es das erste DEL-Tor. „Vor dem Gehäuse hat Berny Keil für Verkehr gesorgt, das hat geholfen. Ich bin sehr glücklich und sehr froh über mein Tor“, erzählt Lewis mit einem breiten lachen nach dem Spiel. Für ihn war es das zweite Spiel nach einer Handverletzung wegen der er einige Spiele pausieren musste. „Ich hatte echt Probleme mit dem Handgelenk und den Fingern und konnte nicht mal den Schläger richtig halten, aber die Sache ist überstanden.“

Tore:
1:0 12:45 Tyler Beechey (Blaine Down, Alexander Dotzler)
2:0 38:24 Grant Lewis (Laurent Meunier, Dustin Whitecotton) 6Man
2:1 48:18 Jerome Flaake (Thomas Oppenheimer, Brandon Reid) PP1
3:1 52:19 Tyler Beechey (Sebastian Osterloh, Grant Lewis) PP1

Strafen: Straubing 6; Hamburg 10
SR: Simon Aicher, Lars Brüggemann; LR:  Robert  Hauber,  Martin  Holzer
Zuschauer: 4.574


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