"Schicht" nach 20 Minuten

Trikotversteigerung bei den PinguinenTrikotversteigerung bei den Pinguinen
Lesedauer: ca. 1 Minute

Krefeld Pinguine - Adler Mannheim 0:3 (0:3, 0:0, 0:0)

Ob es die Verantwortlichen (und damit auch der neu gewählte Aufsichtsrat) sowie die neue sportliche Führung der Pinguine nun gern hören wollen oder nicht: Die Gelb-Schwarzen sind unter dem neuen Trainer Butch Goring keinen Meter vorangekommen. “Die Pause kommt uns gelegen”, so der völlig frustrierte Kanadier, der seiner Mannschaft nach Ertönen der Schlusssirene eine rund 15-minütige Ansage verpasste. Es war in der Tat erschreckend, was Gary Shuchuk & Co. vor eigenem Publikum ablieferten. Bis auf wenige Ausnahmen (Ehrhoff, Brandner und Kunce sollten an erster Stelle genannt werden) lief so gut wie gar nichts bei den Seidenstädtern. Dem Vizemeister aus der Kurpfalz genügte ein gutes erstes Drittel, um völlig gefahrlos das Punkteoptimum aus der Rheinlandhalle zu entführen. Aus den beiden ersten Überzahlsituationen machten die Mannheimer zwei Tore; dazwischen schloss Steve Junker eine wunderschöne Kombination zum 0:2 ab. Wer nun gedacht hatte, dass das große Aufbäumen nach der ersten Pausensirene beginnt, sah sich bitter enttäuscht. Im Gegenteil: ein neutraler Zuschauer hätte den Eindruck haben können, als wären beide Teams mit dem 0:3 zufrieden. Goring nach der Partie: “Einige Spieler haben sich nicht für die Play-offs empfohlen.” Wie wahr... Tore: 0:1 (6;28) Naumenko (Hlushko, Racine), 0:2 (9;34) Junker (Hynes, Seidenberg), 0:3 (19;26) Corbet (Racine, Hynes). - Zuschauer: 4.601. - Strafminuten: Krefeld 16 + 10 Lanier, Mannheim 14. - Schiedsrichter: Lichtnecker (Bruckmühl).