Sandro Schönberger ist wieder Kapitän der TigersDer Neue ist ein Alter

Freut sich auf das Derby in München: Straubings Sandro Schönberger - Foto: Stefanie Kovacevic - www.stock4press.deFreut sich auf das Derby in München: Straubings Sandro Schönberger - Foto: Stefanie Kovacevic - www.stock4press.de
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Nach einem Jahr Pause, in dem Laurent Meunier das Amt inne hatte, ist der neue Kapitän der Straubing Tigers ein alter Bekannter in dieser Funktion.

Schönberger ist seit 2009 fester Bestandteil der Straubing Tigers. Seit 2012/13 ist der gebürtige Weidener Kapitän, mit der Ausnahme der letzten Saison. Nun haben ihn seinen Mannschaftskameraden erneut gewählt. Schönberger ist kein Lautsprecher, gilt aber als Spieler der Probleme klar anspricht und beim Namen nennt. Seine Führungsqualitäten sind unbestritten.

Fragt sich, wie überrascht er über die neuerliche Wahl war. Dazu meint der Stürmer: „Was heißt überrascht? Ich habe nicht geglaubt, dass ich wieder Kapitän bin, aber das freut mich jetzt umso mehr. Es macht mich stolz, wieder das C zu tragen, und ich werde alles dafür geben, dass wir eine erfolgreiche Saison spielen.“

Dass er gewählt wurde, zeigt auch, dass er nicht nur bei den alten, sondern auch bei den neuen Mitspielern mit seiner Art gut ankommt. „Gott sei Dank“, lacht Schönberger. „Ich glaube, wir haben eine tolle Truppe. Wir haben mehrere Leute, die voran gehen und führen. So soll es auch sein, denn eigentlich brauchen wir 22 Kapitäne auf dem Eis, jeder muss seine Rolle erfüllen.“

Diese Rollenverteilung hat den 28-jährigen dieses Jahr in die vierte Reihe gespült. Allerdings hat man momentan eher das Gefühl, dass es in Straubing dieses Jahr die klassische Reiheneinteilung von eins bis vier so gar nicht gibt. Der Kapitän sagt dazu. „Ja, stimmt. Dank unserer Breite im Kader spielen die Reihen, glaube ich, dieses Jahr überhaupt keine Rolle. Wir haben vier starke Reihen, die Tore verhindern und Tore schießen können. Ich glaube, das könnte heuer eine große Stärke von uns werden, dass wir wirklich ausgeglichen besetzt sind.“

Am heutigen Sonntag geht es zum ersten Auswärtsspiel gegen die Krefeld Pinguine. Eine Sightseeingtour soll es aber nicht werden. „Wir müssen jedes Spiel 60 Minuten Vollgas geben. Natürlich rechnen wir uns was aus in Krefeld, aber das wird ein harter Brocken, die sind heimstark, aber wir fahren da rauf, um Punkte mitzunehmen.“

Krefeld muss dabei auf einige Leistungsträger wie Tomáš Duba oder Daniel Pietta verzichten. Davon lässt sich Schönberger aber nicht ablenken: „Die Namen interessieren mich nicht. Ich glaube, die haben auch 20 andere gute Spieler. Bei uns fehlt auch mindesten ein Guter (Anm. d. Autors: Blaine Down). Wir müssen unser Spiel aufs Eis bringen, dann haben wir eine Chance zu gewinnen.“