Saisonende für die Düsseldorfer EG400 Fans feiern „ihr“ Team

DEG-Fans tragen Bernhard Ebner zum Mannschaftsbus - Foto: Jenny Jaehn / Digital-Style-FotografieDEG-Fans tragen Bernhard Ebner zum Mannschaftsbus - Foto: Jenny Jaehn / Digital-Style-Fotografie
Lesedauer: ca. 1 Minute

Das sportliche Ende der Saison 2012/2013 folgte dann am gestrigen Sonntag beim Auswärtsmatch in Wolfsburg. Die DEG unterlag den Grizzly Adams Wolfsburg nach einem sehr guten Spiel nur knapp mit 2:3 (1:2; 1:1; 0:0). Einen Titel gab es trotzdem: Der Stürmer Calle Ridderwall wurde mit 58 Punkten (22 Toren und 36 Assists) Topscorer der DEL.

„Schade nur, dass es für die Playoffs nicht gereicht hat“, sagte der 24-jährige Schwede nach der Partie im Hockeyweb-Interview etwas betrübt. Die Laune besserte sich aber schnell, als die DEG-Fans (fast) jeden Spieler vom Spielereingang der Halle zum Mannschaftsbus trugen. So war das Ergebnis der Partie vom Sonntag ohnehin eher von untergeordneter Bedeutung. Die rot-gelben Anhänger nutzten vielmehr die Gelegenheit, um den selbsternannten „geilsten Tabellenletzten aller Zeiten“ zu feiern.

Das 1000. DEL-Spiel der Düsseldorfer begann dennoch vielversprechend, denn nach 188 Sekunden versenkte Thomas Gödtel den Puck in den Wolfsburger Maschen. Die folgende Unterzahl, Travis Turnbull saß auf der Sünderbank, nutzten die Hausherren eiskalt und glichen durch Sebastian Furchner zum 1:1 aus. Und noch im ersten Abschnitt erhöhten die Gastgeber durch Aleksander Polaczek auf 2:1.

Doch die DEG steckte nicht auf und konnte so in der Folge Justin Bostrom den Spielstand wieder ausgleichen. Wolfsburgs Torsteher Daniar Dshunussow hatte in dieser Situation eher mit einem Schuss vom Schweden-Import Calle Ridderwall gerechnet und bot Justin Bostrom so eine passende Einschussmöglichkeit zum 2:2.

„Wir scheißen auf die Play offs. Wir haben das geilste Team der Welt!“ - so lautete die Aufschrift eines plakativen Spruchbandes, das die 400 mitgereisten DEG-Fans zu Beginn des Schlussabschnitts in die Höhe hielten.

Die Niederlage der Rheinländer besiegelte dann Matthew Dzieduszycki mit einem Treffer in Überzahl, während DEG-Kapitän Daniel Kreutzer in der Kühlbox saß. Der nun folgende offene Schlagabtausch brachte allerdings keine weiteren Tore auf die Anzeigentafel.