Sabo fordert Emotion und Leidenschaft

Thomas Sabo - Foto: www.bayernpress.deThomas Sabo - Foto: www.bayernpress.de
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Nur zwei der letzten elf Spiele konnten die Mannen von Trainer Andreas Brockmann erfolgreich bestreiten. Dafür gibt es viele Gründe.

Gründe, die für Außenstehende natürlich nie komplett nachvollziehbar sind, aber dennoch nach und nach offensichtlich werden:

1. Fehlende Führungsspieler
Normalerweise sollten die bestbezahlten Angestellten auch die besten sein. Das war in den letzten Wochen bei den Ice Tigers selten der Fall. Abgesehen von Eric Chouinard zeigte kein einziger Ausländer konstant gute Leistungen. Aber gute Eishockeyspieler sind noch lange keine Führungsspieler. Nicht selten trauert Andreas Brockmann deshalb Akteuren wie Shane Peacock und Alain Nasreddine nach, deren Wort in der Kabine Gewicht hatte und die auf dem Eis mit ihrem Einsatz als Vorbilder fungierten.

2. Fehlende Selbstkritik
Schlechte Tage kommen vor. In jedem Beruf. Aber man muss seine Fehler einsehen und versuchen es besser zu machen. Gerade in den letzten Wochen - als es nicht mehr so gut lief wie in der ersten Saisonhälfte - zeigte sich, auf wen Trainer Brockmann zählen kann und wer mehr mit sich selbst als mit dem Wohl der Mannschaft beschäftigt ist. So auch als sich nach dem Spiel in Düsseldorf gleich zwei unzufriedene Spieler medial zu Wort meldeten. Kommentar Brockmann: "Jammerlappen. So etwas hätte es früher nicht gegeben. Bei uns brennt es lichterloh und es wird noch Benzin ins Feuer gegossen."

3. Fehlender Wille
Vor dem entscheidenden Wochenende macht Besitzer Thomas Sabo keinen Hehl aus seiner Enttäuschung: "Man muss hier nicht mehr länger um den heißen Brei herumreden, die sportliche Talfahrt hat vor allem den Hintergrund, dass die Mannschaft von dem Einsatzwillen und der Leistungsbereitschaft des Teams aus dem Vorjahr weit entfernt ist." Klare Worte, die aufgrund mangelnder Selbstkritik sicher nicht bei jedem ankommen. Zumindest das Umfeld reagierte zustimmend.

4. Fehlende Motivation
Sabo weiter schonunglos: "Nach einem guten Saisonstart hat sich die Mannschaft - durch oft fehlende Motivation und Unkonzentriertheit - in diese prekäre Situation gebracht, so dass zum Schluss nur noch Hoffen und Bangen übrig bleiben. Das Ganze ist im Grunde unentschuldbar." Die Ansage an die Mannschaft ist deutlich, angesichts der hohen Hürden Mannheim und Krefeld ist aber selbst bei gesteigertem Engagement noch lange kein Sieg garantiert.

Auch die Fans bekamen von Sabo einen kleinen Seitenhieb ab: "Allerdings muss man an dieser Stelle erwähnen, auch wenn man sich jetzt hierfür keinen Applaus abholt, dass sich die Stimmung in der Arena teilweise nahtlos an die Leistung der Mannschaft angepasst hat. Es kann nicht sein, dass eine Handvoll Iserlohner Fans bei einer 2:1-Führung mehr Stimmung macht, als der Rest der Arena. Dies gilt ganz sicher nicht als Entschuldigung für die schlechte Leistung der Mannschaft, sondern soll ein Hinweis sein, dass dem Club damit kein guter Dienst erwiesen wird."

Noch haben es die Ice Tigers selbst in der Hand das Minimalziel Pre-Play-offs zu erreichen. Dafür fordert Thomas Sabo vor allem die "nötigen Emotionen und die Leidenschaft", die zuletzt so häufig fehlten.



 

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