Russischer Gesellschafter Mikhail Ponomarev bringt DEG in NotGroßer Ärger bei der Düsseldorfer EG

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Erst 153.000 Euro, der versprochenen 333.000 Euro habe Ponomarev gezahlt. Seine Firma Energy Consulting stieg vor der Saison als Hauptsponsor bei der DEG ein und sollte diese Zahlung leisten. So meldet es die Westdeutsche Zeitung (WZ). So habe Ponomarev, der sich gern als „Retter der DEG“ darstellt, deutlich weniger Geld in den Traditionsklub gesteckt, als bisher angenommen.

Seit zweieinhalb Jahren hält der russische Unternehmer 30 Prozent der DEG Eishockey GmbH, in dieser Zeit habe er laut WZ eine halbe Million Euro in die DEG gesteckt. Wenig im Vergleich zu Peter Hoberg (ehem. Stahlunternehmer), der seit vier Jahren ebenfalls 30,8 Prozent an der DEG hält. Hoberg steckte in dieser Zeit, nach Informationen des Blattes nahezu einen zweistelligen Millionenbetrag in die DEG. Zudem führt Hoberg keine geschäftlichen Beziehungen mit der DEG.

Ein weiteres Problem könnten die Schulden bei der Stadt Düsseldorf werden. Diese belaufen sich auf geschätzte drei Millionen Euro. Allein in der letzten Saison sei eine dreiviertel Million hinzu gekommen. Die Stadt Düsseldorf hat den offenen Betrag zwar gestundet, so spielt und trainiert die DEG derzeit nahezu kostenlos in der Brehmstraße und dem ISS-Dome. Doch aus dem Rathaus gab es, laut WZ, nun Signale, dass die DEG erst die Probleme mit ihrem russischen Geldgeber lösen muss, bevor es hier ein weiteres Entgegenkommen geben kann.

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