Rückschlag im Kampf gegen die Rote Laterne

Lesedauer: ca. 1 Minute

Das Verletzungspech hat die Füchse gepackt. Etwas über elf Minuten waren gespielt, als Peter Högardh (Foto) das Eis verlassen musste. „Das war hoher Stock”, schimpfte EVD-Trainer Karel Lang. Schließlich muss sich der Coach sorgen machen. Der Schwede verletzte sich am Auge, musste außerdem noch genäht werden. US-Schiri Rick Looker entdeckte in dieser Szene allerdings keinen Regelverstoß. Die erste Reihe war damit früh gesprengt. Doch auch ansonsten fehlte dem EV Duisburg in der Partie der Deutschen Eishockey-Liga beim ERC Ingolstadt die Kraft. So unterlag der EVD gegen die Panther mit 2:5 (0:0, 0:3, 2:2).

Bereits tags zuvor hatten die Straubing Tigers – die der EVD am Freitag noch klar mit 6:1 besiegt hatte – gegen Augsburg gewonnen, sodass der Rückstand der Füchse auf den vorletzten Platz wieder auf sechs Zähler angewachsen ist.

In Ingolstadt durfte Jeff Paul mal wieder in der Verteidigung ran – weil Michail Kozhevnikov aufgrund von Knieproblemen nicht dabei sein konnte. Zunächst lief es sogar noch ganz gut – auch weil Paul bereits in der zweiten Minute eine gute Gelegenheit von Matt Higgins verhinderte. Ansonsten stand Torhüter Lukas Lang oft im Mittelpunkt des Geschehens und hielt sein Team lange Zeit im Spiel. Doch auch die Füchse hatten ihre Gelegenheiten. So strich ein Schuss von Petri Liimatrainen nur knapp am Ingolstädter Tor vorbei. Doch in der 13. Minute hätte Duisburg in Führung gehen müssen. Zunächst hatte bereits Christian Hommel eine gute Gelegenheit – den Nachschuss brachte Artjom Kostyrev nicht im Kasten unter, obwohl ERCI-Keeper Jimmy Waite bereits geschlagen war.

Duisburger Hoffnungen auf einen Punktgewinne zerschlugen sich jedoch im zweiten Drittel engültig. Gerade 72 Sekunden waren nach Wiederbeginn gespielt, als Brad Fast seinem Namen Ehre machte und im Powerplay zum 1:0 traf. Vince Bellissimo und Felix Schütz erhöhten noch im Mittelabschnitt auf 3:1. Auch weil Verteidiger wie Ray DiLauro (der in den letzten Wochen allerdings gut spielte) und Dustin van Ballegooie einige Male die Übersicht verloren. So blieben dem EVD nur die beiden Tore durch Jan Taube und Lars-Erik Spets – und die Hoffnung, die Straubing Tigers doch noch abfangen zu können . . .

Tore: 1:0 (21:12) Fast (Leeb, Schütz/5-4), 2:0 (26:12) Bellissimo (Jörg, Wood), 3:0 (35:22) Schütz (Bellissimo, Jörg), 4:0 (40:57) Higgins (Ferguson, Ficenec/5-4), 4:1 (46:08) Taube (Kienass, Hommel), 5:1 (53:48) Schütz (Fast, Schwarz), 5:2 (56:43) Spets (Fritzmeier, Schenkel). Strafen: Ingolstadt 6, Duisburg 14 + 10 (van Ballegooie). Zuschauer: 3651. (the / Foto: City-Press)

Jetzt die Hockeyweb-App laden!