Routiniers des EHC Red Bull München liefern gegen Eisbären ab4:2-Erfolg gegen Berlin

Der EHC Red Bull München gewann mit 3:1 gegen die Eisbären Berlin. (Foto: GEPA pictures/City-Press)Der EHC Red Bull München gewann mit 3:1 gegen die Eisbären Berlin. (Foto: GEPA pictures/City-Press)
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Diese fanden sich drei gespielten Partien im Tabellenmittelfeld wieder. Gegen die Red Bulls sollte der zweite Sieg dieses Wochenendes her. Die Red Bulls hatten jedoch etwas dagegen und gewannen mit 4:2 (1:0, 2:2, 1:0) vor 4280 Zuschauern.

Die Mannschaft von Serge Aubin begann mit viel Druck und Tempo in Richtung des von Kevin Reich gehüteten Tors der Red Bulls. Während in den ersten Spielen die jungen Spieler der Red Bulls das Heft an sich rissen, so zeigten heute die Routiniers ihre Stärken. Den Anfang machte Publikumsliebling Kony Abeltshauser, der die Führung für die Gastgeber erzielte. Heute zeigten die erfahrenen Spieler, wie Gogulla, Ehliz und Voakes ihre Qualitäten und erzielten je ein Tor gegen die Eisbären. Was die Münchner Fans im Stadion sehr freute, war, dass drei der vier erzielten Tore der Red Bulls im Powerplay fielen, welches in der vergangenen Saison immer so ein wenig die Baustelle der Münchner gewesen war.

Die Eisbären standen den Red Bulls jedoch in nichts nach und bereiteten den Hausherrn in so mancher Situation nicht unerhebliche Probleme. Im dritten Spielabschnitt schien der Mannschaft von Serge Aubin ein wenig die Luft auszugehen. Torchancen wurden zunehmend seltener, während München ihre zwei-Tore-Führung verwaltete. Erst wenige Minuten vor Schluss schalteten die Eisbären noch einmal den Turbo zu und erhöhten merklich den Druck auf die Mannschaft von Don Jackson.

Alle Mühe der Eisbären blieb jedoch unbelohnt. Die Mannschaft von Serge Aubin bleibt damit nach vier Spielen auf Platz acht, während München mit zwölf Punkten nach vier Begegnungen einen optimalen Saisonstart hinlegt.  Yannick Seidenberg meint dazu: „Wir spielen mit vier Reihen gutes Eishockey und probieren, den Gegner früh unter Druck zu setzen.“

Eisbären-Coach Aubin war sichtlich enttäuscht, fand aber auch ein paar positive Aspekte: „Es war ein gutes Spiel von beiden Mannschaften. Die Strafzeiten haben weh getan. Die Special-Teams haben heute den Unterschied gemacht. Wir hatten viele Chancen, die wir nicht genutzt haben. Nach dem 2:4 war es dann schwer noch einmal zurückzukommen.“

Red-Bulls-Coach Don Jackson schien erleichtert und erklärte: „Kevin Reich und das Powerplay haben heute den Unterschied gemacht. Mit vier Siegen zu starten, ist schön, aber wir haben noch eine Menge Arbeit vor uns.“