Roosters weiterhin stark – Caporusso bleibtDEL kompakt

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Eisbären Berlin – Augsburger Panther 4:2 (3:0, 0:1, 1:1)

Die Partie schien zunächst eine klare Angelegenheit zu werden. Bruno Gervais (6.) sowie dann jeweils im Powerplay Barry Tallackson (12.) und Marcel Noebels (16.) schossen eine scheinbar komfortable 3:0-Führung heraus. Doch Augsburg kam zurück, verkürzte durch Mark Mancari (33.) und einen von Andrew LeBlanc verwandelte Strafschuss (51.) auf 2:3. Doch Mark Olver machte mit dem dritten Berliner Überzahltreffer des Abends (55.) dann doch alles klar.

Tore: 1:0 (5:15) Bruno Gervais (Marcel Noebels, Darin Olver), 2:0 (11:04) Barry Tallackson (Darin Olver, Marcel Noebels/5-4), 3:0 (15:10) Marcel Noebels (Darin Olver, Michael DuPont/5-4), 3:1 (32:13) Mark Mancari (Benjamin Hanowski, Jonathan Matsumoto), 3:2 (50:21) Andrew LeBlanc (Penalty), 4:2 (54:25) Mark Olver (Petr Pohl, André Rankel/5-4). Strafen: Berlin 12, 8. Zuschauer: 13.922.

ERC Ingolstadt – Hamburg Freezers 5:4 (2:1, 2:1, 1:2)

Auch die Partie in Ingolstadt schien zwischenzeitlich deutlicher zu verlaufen, als es letztendlich der Fall war. Mit 3:1 und 5:2 lagen die Panther bereits vorne, doch Hamburg kämpfte sich zurück und verkürzte in der 58. Minute auf 4:5. Die Gastgeber brachten den Sieg aber über die Zeit. Bemerkenswert: Bei insgesamt neun Toren gab es auch neun verschiedene Torschützen. Für Ingolstadt trafen John Laliberte, Daniel Irmen, Alexander Barta, Brian Lebler und Thomas Greilinger; für die Hanseaten waren Sean Sullivan, Chritoph Schubert, Philippe Dupuis und David Wolf erfolgreich. Das 4:2 für Ingolstadt fiel übrigens nur neun Sekunden, nachdem Christoph Schubert für Hamburg verkürzt hatte.

Tore: 1:0 (3:13) John Laliberte (Daniel Irmen), 1:1 (5:08) Sean Sullivan (Garrett Festerling, Michael Davies/5-4), 2:1 (13:28) Daniel Irmen (John Laliberte, Brian Salcido), 3:1 (30:51) Alexander Barta (Thomas Greilinger, Benedikt Kohl), 3:2 (37:12) Christoph Schubert (David Wolf, Dominik Tiffels), 4:2 (37:21) Brian Lebler (Benedikt Kohl, Tomas Kubalik), 5:2 (40:33) Thomas Greilinger (Petr Taticek, Benedikt Schopper), 5:3 (46:11) Philippe Dupuis (Marcel Müller, Jonas Liwing), 5:4 (57:52) David Wolf (Jerome Flaake). Strafen: Ingolstadt 6, Hamburg 10. Zuschauer: 4088.

Düsseldorfer EG – EHC Red Bull München 4:1 (2:0, 1:1, 1:0)

Nach zuletzt zwei Niederlagen in Folge meldete sich die Düsseldorfer EG mit einem Sieg im Verfolgerduell gegen München zurück. Norm Milley (13., Überzahl) und Alexander Preibisch (19.) sorgten für die 2:0-Pausenführung. Erst nachdem Manuel Strodel sogar auf 3:0 (30.) erhöht hatte, brachte Tobias Wörle die Gäste auf die Anzeigetafel (38.). Mit einem Empty-Net-Goal sorgte Eduard Lewandowski für den Endstand (60.).

Tore: 1:0 (12:58) Norman Milley (Ken Andre Olimb, Stephan Daschner/5-4), 2:0 (18:21) Alexander Preibisch (Alexei Dmitriev, Eduard Lewandowski), 3:0 (29:10) Manuel Strodel (Norman Milley, Bernhard Ebner/5-4), 3:1 (37:32) Tobias Wörle (Mads Christensen), 4:1 (59:27) Eduard Lewandowski (Daniel Kreutzer, Robert Collins/ENG). Strafen: 18 + 10 (Bernhard Ebner), München 18 + 10 (Steve Pinizzotto) + 10 (Daniel Sparre). Zuschauer: 6894.

Straubing Tigers – Thomas Sabo Ice Tigers 1:2 (1:0, 0:1, 0:0, 0:1) n.V.

Für die Nürnberger war es im Kampf um einen direkten Platz im Play-off-Viertelfinale wohl eher ein verlorener Punkt. Dylan Yeo brachte Straubing in der zwölften Minute in Führung. Dany Heatley gelang zu Beginn des zweiten Drittels der Ausgleich – danach traf bis zum Ende der regulären 60 Minuten niemand mehr. Patrick Reimer entschied die Partie in der Verlängerung zu Gunsten der Gäste (63.).

Tore: 1:0 (11:23) Dylan Yeo, 1:1 (24:36) Daniel Heatley (Patrick Reimer, Steven Reinprecht/5-4), 1:2 (62:21) Patrick Reimer (Sasa Martinovic). Strafen: Straubing 10, Nürnberg 10 + 10 (Marius Möchel). Zuschauer: 4608.

Grizzlys Wolfsburg – Adler Mannheim 1:2 (0:1, 0:0, 1:0, 0:1) n.V.

Das gleiche Ergebnis wie in Straubing gab es auch in Wolfsburg – nur der Spielverlauf war dramatischer. So brachte Jochen Hecht den Deutschen Meister schon in der fünften Minute in Führung. Dieser Vorsprung hielt bis kurz vor Schluss. Doch 70 Sekunden vor Ende der regulären Spielzeit glich Gerrit Fauser für Wolfsburg aus, nachdem die Grizzlys einen weiteren Feldspieler gebracht hatten. Dennoch gewann Mannheim: Ryan MacMurchy traf nur 42 Sekunden nach Beginn der Verlängerung. Die Grizzlys gaben am Sonntag die Vertragsverlängerungen mit Armin Wurm (bis 2019) und Christoph Höhenleitner (bis 2017) bekannt.

Tore: 0:1 (4:38) Jochen Hecht (Ryan MacMurchy/5-4), 1:1 (58:50) Gerrit Fauser (Jeffrey Likens/6-5), 1:2 (60:42) Ryan MacMurchy (Marcus Kink, Mathieu Carle). Strafen: Wolfsburg 4, Mannheim 4. Zuschauer: 3485.

Iserlohn Roosters – Kölner Haie 6:1 (3:0, 3:1, 0:0)

Starke Iserlohner, schwache Kölner – das ist in dieser Saison keine Überraschung mehr. Schon nach dem zweiten Drittel war das NRW-Duell glasklar entschieden. Zwei Penaltys handelten sich die Haie ein – einen davon verwandelte Luigi Caporusso zum 4:0 (26.), dessen Vertragsverlängerung die Sauerländer am Sonntag bekanntgegeben hatten. Zuvor waren Cody Sylvester, Mike York und Nick Petersen für Iserlohn erfolgreich. Johannes Salmonsson traf zwar für Köln, doch dann nutzte Bobby Raymond eine 5:3-Überzahl zum 5:1, ehe Brooks Macek gar in Unterzahl auf 6:1 erhöhte. Zudem handelte sich Kölns Alexander Weiß in der 27. Minute eine Spieldauerstrafe ein. Beim 6:1 blieb es schließlich auch.

Tore: 1:0 (1:09) Cody Sylvester (Chad Bassen, Bradley Ross), 2:0 (11:30) Mike York (Bradley Ross, Boris Blank), 3:0 (18:42) Nicholas Petersen (Brooks Macek, Luigi Caporusso/5-4), 4:0 (25:06) Luigi Caporusso (Penalty), 4:1 (26:44) Johannes Salmonsson (Sebastian Uvira, Fredrik Eriksson), 5:1 (29:53) Robert Raymond (Zach Hamill, Boris Blank/5-3), 6:1 (34:42) Brooks Macek (Jason Jaspers/4-5). Strafen: Iserlohn 20 + 10 (Colten Teubert), Köln 18 + 10 (Moritz Müller) + 5 + Spieldauer (Alexander Weiß). Zuschauer: 4967.

Krefeld Pinguine – Schwenninger Wild Wings 5:2 (1:1, 2:0, 2:1)

Das Kellerduell der DEL ging an das Schlusslicht. Mark Hurtubise brachte Krefeld in Führung (5.), ehe Robert Brown ausglich. Durch Henrik Eriksson und Daniel Pietta zogen die Pinguine auf 3:1 davon, ehe es Damien Fleury noch einmal spannend machte. Das Powerplay-Tor von Mike Collins in der 49. Minute brachte Krefeld endgültig auf die Spur. Vier Sekunden vor dem Ende traf Pietta noch ins leere Schwenninger Netz.

Tore: 1:0 (4:26) Mark Hurtubise (Norman Hauner, Andreas Driendl/5-4), 1:1 (13:08) Robert Brown (Simon Danner, Philipp Schlager), 2:1 (27:31) Henrik Eriksson (Daniel Pietta, Nicolas St. Pierre/5-4), 3:1 (39:11) Daniel Pietta (Andreas Driendl, Kyle Sonnenburg), 3:2 (42:19) Damien Fleury (Philipp Schlager, Andreé Hult), 4:2 (48:39) Mike Collins (Andreas Driendl, Mark Hurtubise/5-4), 5:2 (59:56) Daniel Pietta (Herberts Vasiljevs/ENG). Strafen: Krefeld 4, Schwenningen 10. Zuschauer: 3664.