Roosters verpflichten Thomas Greilinger

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Die Iserlohn Roosters haben ihren ersten Neuzugang für die kommende Saison unter Vertrag genommen. Stürmer Thomas Greilinger wechselt von den Straubing Tigers an den Iserlohner Seilersee. Der 24-jährige unterzeichnete einen Jahresvertrag.

„Das Talent von Thomas Greilinger ist unbestritten“, unterstreicht Roostermanager Karsten Mende. „Wir haben gemeinsam mit Thomas ein Konzept entwickelt, das ihn nach den schwierigen Tagen wieder zurück in den Profisport bringen soll!“

Die Iserlohn Roosters haben in den vergangenen Jahren zahlreichen deutschen und internationalen Spielern die Gelegenheit gegeben, am Seilersee zu neuer Leistungsstärke zu finden.

Thomas Greilinger, der in der letzten Saison aufgrund einer schweren Verletzung überhaupt nicht auf dem Eis gestanden hat, freut sich auf seine Aufgabe beim IEC. „Wir werden eine gute Mannschaft haben und ich freue mich auf die Aufgabe am Seilersee“, unterstreicht Greilinger. Gemeinsam mit Freundin und Hund wird er am 15. Juli zum Beginn des Sommertrainings in Iserlohn erwartet.

Greilinger galt lange Zeit als eines der größten Talente im bundesdeutschen Eishockeysport. Schon in seiner Oberligazeit in seinem Heimatort Deggendorf gehörte er zum Kader der deutschen Eishockeynationalmannschaft. Damals verglichen DEB-Sportdirektor Franz Reindl und Ex-Bundestrainer Hans Zach ihn mit dem jungen Didi Hegen und bescheinigten ihm eine große Karriere. Die begann in der Saison 1999/2000 bei den Schwenninger Wild Wings. Ein Jahr später heuerte Greilinger bei den Nürnberg Ice Tigers an und erspielte sich unter Ex-Roostercoach Greg Poss seine beste Saison. Mit 19 Toren und 25 Assists gehörte Greilinger zu den besten deutschen Spielern in der DEL. 2004 folgte der Wechsel nach Mannheim. Dieses Engagement endete nach 31 Spielen, als sich beide Seiten verständigten, den geschlossenen Vertrag zu lösen. Daraufhin entschied sich der 24-jährige in der zweiten Liga für einen Neuanfang. Aufgrund einer schweren Knieverletzung fand der allerdings nie statt. Bis vor wenigen Wochen mußte sich Greilinger täglich einem vierstündigen Reha-Programm unterziehen. „Ich bin mittlerweile wieder gesund“, unterstreicht Greilinger, die neue Saison könne kommen und er freue sich darauf, endlich wieder Eishockey zu spielen.


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