Roosters verlieren ohne den letzten Biss mit 2:5 gegen Mannheim

Roosters: Fünf Tore im Schlussdrittel lassen die Fans jubelnRoosters: Fünf Tore im Schlussdrittel lassen die Fans jubeln
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Eine deutliche 2:5 Niederlage gegen die Adler

Mannheim mussten die Iserlohn Roosters vor 3171 Zuschauern hinnehmen. Nachdem am

Freitag mit dem Sieg in Hannover der Klassenerhalt perfekt gemacht wurde, schien

beim Team der Sauerländer ein wenig die "Luft raus" zu sein. Nicht so

jedoch bei den Adlern, die noch um eine gute Playoff Platzierung kämpfen. Zwei

"Blitztore" ebneten den Adlern den Weg zu diesem, im Hinblick auf die

Playoffs, wichtigen Sieg.


Über 3000 Zuschauer wollten mit den Roosters den Klassenerhalt feiern und

hofften auf einen weiteren Husarenstreich gegen die Kurpfälzer.

Hauptschiedsrichter Lichtnecker schickte schon nach 14 Sekunden Mannheims Kathan

auf die Strafbank und verschaffte den Roosters dadurch ein Powerplay. Der Schuss

ging allerdings nach hinten los. Edgerton brachte nach nur 61 Sekunden auf

Zuspiel von Kennedy die Adler in Unterzahl (!) in Führung. Die Roosters zeigten

sich geschockt und benötigten einige Minuten bis die Scheibe wieder sicherer

durch die eigenen Reihen lief. Pech für die Roosters, dass Kings Torschuss

(12.) nach Studium des Videobeweises keine Anerkennung fand. Die technisch und läuferisch

stärkeren Mannheimer drehten in den Schlussminuten des ersten Drittels wieder

auf, konnten allerdings keinen weiteren Treffer verbuchen.

Auch im zweiten Abschnitt legten die Mannheimer wieder los wie die Feuerwehr.

Schon nach 30 Sekunden zappelte der Puck im Iserlohner Tor. Junker hatte auf

Pass von Edgerton zum 0:2 getroffen. Und wieder benötigten die Roosters einige

Minuten , um wieder ins Match zu finden. Als Bartolone in der 29. Minute zwei

Strafminuten absitzen musste, "brannte" es lichterloh vor dem Tor der

Roosters. Edgerton, Groleau und Goc übten gerdezu ein Scheibenschiessen auf das

von Mike Fountain gehütete Iserlohner Tor aus. Mit Glück und Geschick überstanden

die Sauerländer das Adler-Powerplay. Auch Hock konnte seine Großchance nicht

zum 0:3 verwerten. Dafür schafften die Roosters urplötzlich den

Anschlusstreffer. Roland Verwey setzte vor dem Tor nach und traf zum 1:2 für

Iserlohn. Straubes Break kurz darauf hätte sogar fast den Ausgleich gebracht.

Dann jedoch der Dämpfer: Die Freude über den Anschlusstreffer war noch gar

nicht richtig verhallt, als nur 80 Sekunden nach dem Iserlohner Treffer erneut

Junker zur Stelle war und den alten Abstand wieder herstellte. Die

Vorentscheidung im Spiel fiel in der 36. Spielminute. Hlushko hatte zunächst

nur den Pfosten getroffen. Im zweiten Versuch war er dann allerdings erfolgreich

und erhöhte auf 1:4.


Das letzte Drittel ist schnell erzählt. Mannheim kontrollierte das Spiel und

Iserlohn hielt zu wenig dagegen. Das schön anzusehende Powerplay der Adler war

in der 50. Minute erneut von Erfolg gekrönt. Edgerton konnte auf Pass von

Joseph auf 1:5 erhöhen. Fritzmeier schaffte mit einer herrlichen Direktabnahme

nur 57 Sekunden später zwar noch den Anschlusstreffer, aber zu mehr reichte es

an diesem Abend für die enttäuschenden Roosters nicht mehr. Das Bemühen

konnte man dem Iserlohner Team nicht absprechen, aber man merkte doch sehr

deutlich, dass es in diesem Spiel für sie um nichts mehr ging. (MK)


Tore:

0:1 (1:01) Edgerton (Bakos, Kennedy) 4-5 UZ; 0:2 (20:30) Junker (Edgerton,

Kennedy); 1:2 (30:19) Verwey (Brüggemann); 1:3 (31:39) Junker (Kennedy,

Edgerton); 1:4 (35:56) Hlushko (Martinec, Hock); 1:5 (49:42) Edgerton (Joseph,

Podollan) 5-4 PP; 2:5 (50:39) Fritzmeier (Verwey)


Schiedsrichter: Gerhard Lichtnecker

Strafminuten: Iserlohn Roosters 30 - Adler Mannheim 10

Zuschauer: 3171

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