Roosters überrollen die Lions im ersten Drittel

Roosters: Fünf Tore im Schlussdrittel lassen die Fans jubelnRoosters: Fünf Tore im Schlussdrittel lassen die Fans jubeln
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In ihrem einzigen Spiel des Wochenendes gewannen die Iserlohn Roosters am Sonntagnachmittag mit 4:1 gegen die Frankfurt Lions.

Für beide Trainer waren die Anfangsminuten der Unterschied im Spiel. Iserlohn schlug ein hohes Anfangstempo an, ging durch das energische Nachsetzen des jungen Martens mit 1:0 in der 4. Minute in Führung. 134 Sekunden später netzte Traynor per Schlagschuss zum 2:0 ein. Während die Roosters ein Feuerwerk abbrannten, sahen die Lions tatenlos zu, wie die Sauerländer im Powerplay durch Schmidt (12.) sogar auf 3:0 erhöhten. Einem weiteren Treffer wurde die Anerkennung durch Referee Schimm verweigert. Erst ab der 13. Minute fingen die Lions an mitzuspielen. Der Anschlusstreffer fiel aber erst in der 26. Minute durch Slaney. Bis zur zweiten Pause fanden die Lions zwar besser ins Spiel, aber Iserlohns Keeper Maracle verhinderte den durchaus möglichen zweiten Treffer der Gäste.

Im Schlussdrittel begannen die Roosters wieder konzentrierter und erarbeiteten sich einige Chancen. Maracles Gegenüber im Frankfurter Tor, Ian Gordon verhinderte aber die vorzeitige Entscheidung. Das insgesamt harte, aber keineswegs unfaire Spiel erlebte in der 50. Minute seine einzige hässliche Szene. Nach Tappers Schlag revanchierte sich Osterloh im zweiten Anlauf mit einem üblen Check gegen den Kopf. Die von Referee Schimm ausgesprochene Spieldauerstrafe war für diese Tat geradezu gnädig ausgefallen.

204 Sekunden vor dem Ende besorgte Wren mit einem abgefälschten Schuss dann die endgültige Entscheidung zum 4:1 Endstand. Drei insgesamt hochverdiente Punkte halten die Roosters weiterhin im oberen Tabellendrittel.

Frankfurts Coach Chernomaz sah sein Team in den ersten Minuten gar nicht auf dem Eis anwesend. Für höhere Tabellenplätze fehle seiner Mannschaft im Moment die nötige Konstanz.

Die von vielen mit einer gewissen Spannung erwartete Durchführung des Stadionverbotes gegen die Iserlohner Ultras war offensichtlich gelungen. Der Stimmung unter den 3417 Zuschauern tat das Fehlen der Ultras auch keinen Abbruch.

Am kommenden Wochenende können die Roosters mit zwei Heimspielen gegen Duisburg und Wolfsburg weitere Pluspunkte sammeln.

(MS)


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