Roosters schlagen Berlin im Penaltyschießen

Lesedauer: ca. 2 Minuten

Die Iserlohn Roosters halten weiter Kurs in Richtung Play-offs. Gegen

Meister Eisbären Berlin gewannen die Sauerländer am Dienstagabend mit

2:1 nach Penaltyschießen. Iserlohns Kapitän Mark Greig verwandelte im

siebten Durchgang den einzigsten und entscheidenden Penalty. 3050

Zuschauer erlebten eine  jederzeit interessante und spannende

DEL-Parte. Bestnoten verdienten sich die Goalies Ziffzer und Kotschnew.


Stürmisch begannen beide Teams das Spiel. Beide Goalies, Ziffzer bei

den Eisbären und Kotschnew bei den Roosters, mussten von Beginn an

hellwach sein. Roy vergab im Powerplay die beste Gelegenheit für die

Roosters, als er unbedrängt über die leere Torwartecke schoss.


Berlin cleverer in Überzahl nutzte dagegen die erste Strafe gegen

Iserlohn zur 0:1 Führung durch Beaufait, der Roachs Pass am rechten

Pfosten direkt ins Tor beförderte. Zuvor war Ready in Unterzahl mit

einem Break an Ziffzer gescheitert.


Die Roosters selbst zeigten im gesamten Spiel immer wieder die

bekannten Schwächen in Überzahl und ließen bereits im Anfangsdrittel

zwei weitere Powerplaysituationen ungenutzt verstreichen.


Im Mitteldrittel beide Teams bemüht, aber mit nur wenigen guten

Torchancen. Hock (33.) hatte nach Fureys klugem „Steilpass“ von der

blauen Linie an den rechten Pfosten bis dahin die klarste Chance. Roys

Break (35.) war so etwas wie ein Weckruf für die Roosters. In Überzahl

markierte Kapitän Greig den 1:1 Ausgleich mit einem fulminanten

Schlagschuss in den rechten Torwinkel. Danach lief es besser für

Iserlohn. Furey, Karlsson und Schymainski (alle 38.) verpassten

allesamt die erstmalige Iserlohner Führung noch vor der zweiten Pause.


Im Schlussdrittel Chancen hüben und drüben. Die beiden stark spielenden

Goalies ließen aber keine Treffer mehr zu. Besonders in der

Schlussphase überstanden die Roosters Dank eines guten Kotschnews im

Tor zwei weitere Strafen. Glück hatten sie auch 26 Sekunden vor

Spielende, als Patrick Jarrett über das Tor schoss und es nach dieser

Aktion beim Spiel „Mann gegen Mann“ kurioserweise gleich fünf Spieler

in Tornähe zu Boden riss.


Auch in der Overtime ging es hoch her. Iserlohn zunächst noch in

Unterzahl schlug sich im Penalty-killing wacker. Kotschnew entschärfte

zwei Schlagschüsse des neuen Eisbären Jeff Jilson, der ein prima Debüt

ablieferte. Auch nach einer Berliner Auszeit konnten die Gäste den

Iserlohner Riegel nicht knacken. Wieder vollzählig hatten auch die

Roosters wieder ihre Chancen. Roy (63.) schoss daneben, Goldmann (64.)

hatte Ziffzer fast schon düpiert, aber die Scheibe rutschte dann doch

nicht mehr über die Linie.


Letztendlich musste die Entscheidung im Penaltyschießen fallen. Sieben

Durchgänge wurden benötigt. Die Goalies Kotschnew und Ziffzer parierten

alles. Erst der dreizehnte Penalty durch Greig brachte die

Entscheidung. Iserlohn hielt Dank Kotschnew zwei Punkte fest und bleibt

weiter auf Rang sechs der Tabelle. (MK - Foto by city-press)



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