Roosters schaffen auch gegen Duisburg drei weitere „big points“

Roosters: Fünf Tore im Schlussdrittel lassen die Fans jubelnRoosters: Fünf Tore im Schlussdrittel lassen die Fans jubeln
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Knapp mit 5:4 setzten sich am Freitagabend die Iserlohn Roosters im Westderby

gegen die Füchse Duisburg durch. Nach dem Kantersieg am Dienstag gegen Krefeld

waren es in dieser Woche bereits die zweiten "big points" für das

Mason-Team im Kampf gegen den Abstieg.


Bereits in der 6. Minute konnte Goldmann vor ausverkauftem Haus bei der ersten

Überzahl ein prima Zuspiel von Intranuovo zur 1:0 Führung der Hausherren

nutzen. Iserlohn hatte in den Anfangsminuten klar mehr vom Spiel. Duisburg

wachte erst Mitte des Anfangsdrittels auf, ohne jedoch das Spiel an sich zu reißen.

Die Roosters blieben spielbestimmend und gingen folgerichtig durch Intranuovos

herrlichen Unterzahltreffer (17.) mit 2:0 in Führung.


Die Kräfteverhältnisse schienen für das erste Drittel damit verteilt.

Lediglich Duisburgs Francz hatte etwas dagegen und demonstrierte, dass auch die

Füchse in Unterzahl erfolgreich sein können. Als Sundblad auf der Strafbank

schmorte, traf er mit einem strammen Schuss nach Pass von Teljukin ins rechte

Eck zum 2:1 Pausenstand. Völlig unhaltbar schien der Treffer nicht.


Im Mittelabschnitt rückte Hauptschiedsrichter Rademaker und die neue straffere

Regelauslegung endgültig in den Mittelpunkt. Zahlreiche Strafen auf beiden

Seiten hemmten immer mehr den Spielfluss. Adams' Treffer zum 3:1 in der 31.

Spielminute folgte nur 123 Sekunden später Boisverts 3-2 Anschlusstreffer in Überzahl.

Zuvor hatten die Füchse bei eigener 5-3 Überzahl noch einige gute

Gelegenheiten versiebt. Glück für die Roosters, dass Pöttinger, der schon im

Hinspiel zwei Mal treffen konnte, nach energischem Einsatz von Intranuovo,

dessen Querpass sieben Sekunden vor Drittelende über die Linie bringen konnte.

Die Fans beider Lager quittierten das zu diesem Zeitpunkt längst zerpfiffene

Spiel mit lautstarken Gesängen wie „Ihr macht unseren Sport kaputt“ und

„Wir wollen Hockey sehen“.


Im Schlussabschnitt ging es in den Anfangsminuten sehr körperlos oder nach

neuem Regelwerk ausgedrückt diszipliniert auf dem Eis zu. Antons sorgte dann in

der 46. Minute mit dem Tor zum 5:2 für die Vorentscheidung. Duisburgs Coach

Hegen brachte danach Ehelechner für Rohde im Duisburger Tor. Der EVD gab nie

auf und kam in den Schlussminuten durch Vit (56.) und Magnussen (59.) noch

einmal heran. Trotz Auszeit und frühzeitiger Herausnahme Ehelechners zu Gunsten

eines weiteren Feldspielers bleib den Duisburgern ein Punktgewinn versagt.

Iserlohn musste bis zur letzten Sekunde um den insgesamt verdienten Sieg kämpfen.

Das Debüt von Goalie Rich Parent bei den Sauerländern verlief insgesamt

zufriedenstellend, wenngleich er bei zumindest einem Treffer nicht sonderlich

gut aussah.


Duisburgs Coach Didi Hegen gestand nach dem Spiel, dass sein Team die Gegentore

zum 0:2 aus seiner Sicht zu leicht hergegeben habe und seine Mannschaft ihre

eigentlichen  Stärken bei 5-3 Powerplay nicht genutzt habe. Sein Gegenüber

Doug Mason zeigte sich vor allem über den „Dreier“ hocherfreut.


Am Sonntag wartet mit dem Auswärtsmatch bei den Augsburger Panthern das nächste

schwere Match auf die Roosters. Dann soll natürlich weiter gepunktet werden.

Voraussichtlich fehlen wird dann neben den schon seit einigen Wochen verletzten

Richardson und Fagemo auch „Wikinger“ Martin Knold, der gegen Duisburg schon

kurzfristig wegen Adduktorenproblemen passen musste. (MK)

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