Roosters nach 4:2 gegen Hannover wieder in den Top 10

Roosters: Fünf Tore im Schlussdrittel lassen die Fans jubelnRoosters: Fünf Tore im Schlussdrittel lassen die Fans jubeln
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Die Iserlohn Roosters sind durch einen bis in die Schlusssekunden hart umkämpften 4:2 Heimerfolg gegen die Hannover Scorpions wieder auf Platz zehn geklettert. Vor nur 2346 Zuschauern schossen Karlsson, Greig, Rochefort und Ready den Sieg für die Roosters heraus. Für die Scorpions konnten sich Ulmer und Hisey in die Torschützenliste eintragen.

Iserlohn startete gut ins Match und erarbeitete sich gleich einige Chancen. Strafen gegen Ready und Greig überstanden die Roosters unbeschadet. Auch deshalb, weil Keeper Kotschnew sich in guter Form präsentierte.

Die erste Strafe gegen Hannovers Morczinietz nutze der Schwede Karlsson in der zehnten Spielminute nach nur sechs Sekunden zur Führung der Hausherren. Tileys Schlagschuss konnte Jung nur abklatschen lassen. Karlsson stand „goldrichtig“ und hatte keine Mühe einzunetzen.

Pech für die Scorpions, dass Hlinka in der 14. Minute trotz des schon geschlagenen Kotschnew nur das Bein von Iserlohns Verteidiger Jones anvisierte.

Auf der anderen Seite rettete für Torhüter Jung (17.) die Latte gegen Karlsson.

Im Mitteldrittel hatten die Roosters zunächst weiterhin mehr vom Spiel. Folgerichtig erhöhte Captain Greig mit einem Schlagschuss, den Scorpions-Goalie Jung „durchrutschen“ ließ, auf 2:0. Ready (30.) mit einem Schuss an Jungs Maske und Rochefort (32.) direkt vom Bullykreis vergaben weitere Iserlohner Chancen.

Dann kam Hannovers Antwort: Zunächst verkürzte Ulmer auf Zuspiel von Hlinka in der 32. Minute zum 2:1.

Eine Strafe gegen Iserlohns Greig nutzten die Scorpions nach 40 Sekunden Powerplay zum 2:2 Ausgleich durch Hisey. Der Torschütze hatte sich in die zentrale Position gespielt und letztlich keine Mühe einzunetzen. Ärgerlich aus Iserlohner Sicht, denn es waren wieder einmal die kleinen Unachtsamkeiten, die zu diesen Treffern führten.

Im Schlussdrittel waren beide Teams darauf bedacht keine Fehler zu machen. Iserlohn dabei etwas offensiver ausgerichtet, als die Scorpions. Es dauerte bis zur 51. Minute, ehe Karlsson Rochefort mustergültig bediente und der keine Mühe hatte die Scheibe ins linke Eck zu „versenken“.

Hannover danach deutlich offensiver. Kotschnew im IEC-Tor behielt die Übersicht bei einer Strafe gegen Goldmann. Danach erwiesen Nickulas und Goc ihrem Team einen Bärendienst und kassierten weitere Strafen für Hannover, die von Iserlohn aber nicht genutzt werden konnten.

Robert Hock schied nach einem Zweikampf in der 58. Minute mit einer stark blutenden Wunde im Gesicht aus. Schiedsrichter Reichert, der sich am Seilersee ohnehin nicht als Heimschiedsrichter präsentierte, sah sich aber unverständlicherweise nicht veranlasst eine Strafe auszusprechen. Gegenstände flogen daraufhin auf die Eisfläche.

61 Sekunden vor Spielende nahm Ex-Bundestrainer Zach Keeper Jung für einen weiteren Spieler vom Eis. Der Schuss ging nach hinten los. Der sehr gut spielende Karlsson bediente aus dem eigenen Drittel heraus, der keine Mühe hatte sieben Sekunden vor Spielende ins leere Hannoveraner Tor zum 4:2 Endstand zu treffen.

Durch den Sieg rutschten die Roosters wieder auf Platz zehn hoch. Hannover rutschte auf die Sieben ab.

Schon am kommenden Donnerstag geht es für die Roosters weiter. Dann steht mit dem Westderby gegen Köln der nächste „heiße Tanz“ bevor. Tickets sind rar, aber noch erhältlich.

(MK)


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