Roosters: Fountain Matchwinner gegen den Spitzenreiter

Roosters: Fünf Tore im Schlussdrittel lassen die Fans jubelnRoosters: Fünf Tore im Schlussdrittel lassen die Fans jubeln
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Mit einem überzeugenden 2-1 Heimerfolg nach Penaltyschießen gegen den Spitzenreiter Eisbären Berlin betrieben die Iserlohn Roosters nach fünf Niederlagen in Folge Wiedergutmachung bei den eigenen Fans. Durch die zwei gewonnen Punkte kletterten die Roosters wieder auf Platz 12 der DEL Tabelle.



Nachdem unter der Woche die Verantwortlichen der Roosters an die Fans appeliert hatten und um Unterstützung gebeten hatten, standen die Fans von der ersten Minute an wieder hinter ihrem Team. Verteidiger Chris Bartolone brach in der sechsten Minute den Bann durch seinen Powerplaytreffer zum 1:0. Cipolla und King hatten für den frischgebackenen Vater eines gesunden Jungen aufgelegt.

Die Eisbären taten sich schwer damit ihren Rythmus zu finden. Insbesondere Corriveau erwies seinem Team einen Bärendienst, weil er sich im ersten Abschnitt immer wieder mit Iserlohns Neuzugang Dean Melanson anlegte. Während Melanson aber ohne Srafzeit aus dem Match ging und durch ein kluges Defensivspiel gefallen konnte, kassierte Corriveau im ersten Abschnitt schon alleine 14 Strafminuten. Die leidenschaftlich kämpfenden Roosters hätten die Führung sogar noch weiter ausbauen können, aber sowohl Higgins (traf nur den Pfosten) , als auch Cipolla scheiterten am starken Rich Parent im Berliner Tor.

Im zweiten Abschnitt gestalteten beide Teams das Match zunächst ausgeglichen. Als Iserlohns Goldmann vom auf beiden Seiten umstrittenen Schiedsrichter Chvatal zwei Minuten aufgebrummt bekam, nutzte Leask auf Zuspiel von Beaufait und Roberts eine kleine Unachtsamkeit in der Roosters-Abwehr und klinkte zum verdienten Ausgleich in der 32. Minute ein. Nach dem Ausgleich drückten die Eisbären aufs Tempo. Beide Teams spielten phasenweise mit offenem Visier. Tore blieben aber aus.

Das war auch im letzten Abschnitt so, obwohl das Spiel temporeich und spielerisch auf hohem Niveau fortgeführt wurde. Cipolla auf Iserlohner Seite, sowie Persson und Roberts für die Eisbären vergaben die hochkarätigsten Chancen. Die Torhüter Fountain und Parent erwiesen sich als Türme in der Schlacht. Besonders Iserlohns Keeper Mike Fountain rettete sein Team in den Schlussminuten ins Penaltyschießen. Er hatte von isgesamt 45 Berliner Torschüssen nur ein Tor kassiert.



Während die Berliner im Penaltyschießen alle Versuche vergaben, trafen Scott King und Rob Sandrock für die Roosters. Der erste Sieg nach fünf zum Teil bitteren Niederlagen war damit dem Mason-Team gelungen. Die Fans feierten ihr Team noch ausgiebig nach dem Schlusspfiff mit Sprechchören wie "Ihr habt gekämpft, wir haben es gesehen". Iserlohns Coach Mason attestierte nach dem Match beiden Teams eine gute Leistung. Er habe nach drei Jahren zum ersten Mal wieder die Eisbären live gesehen und sei sowohl vom Spiel der Haupststädter, als auch von der Leistung seines Teams begeistert gewesen. Das nächste Spiel bestreiten die Roosters am kommenden Freitag gegen die Adler Mannheim. Erstes Bully ist um 19:30 Uhr im Eisstadion am Seilersee.

Tore:

1:0 (5:19) Bartolone (King/Cipolla) PP

1:1 (31:33) Leask (Roberts/Beaufait) PP

2:1 King (60:00) PENALTY

Zuschauer: 2492

Strafen: Iserlohn 18 - Berlin 40

Schiedsrichter: Chvatal


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