Roosters-Coach Geoff Ward: „Wir haben heute viel gelernt.“

Lesedauer: ca. 1 Minute

„An einem anderen Tag vielleicht hätten wir im

Mittelabschnitt dem Spiel eine Wendung geben können“, schätzte Iserlohns neuer

Coach Geoff Ward nach der ersten Saisonniederlage seines Teams ein. „Es war

schon bitter, dass wir das 4:1 der Eisbären gerade da kassierten, als wir am

besten im Geschäft waren“.

Mit 5:2 fiel die Niederlage der Roosters gegen sehr schnell

agierende Berliner zudem ziemlich deutlich aus, was nach dem sehr guten

Saisonstart der Sauerländer nicht unbedingt zu erwarten war. „Berlin hat

bewiesen, dass sie ein Team sind, das weiß wie man gewinnt“, fuhr Ward fort,

der außerdem meinte, dass „wir heute viel gelernt haben. Unser erster

Forchecker war zu oft nicht konsequent genug, weshalb die Eisbären sehr oft

über die Außen gut zum Zug kamen. Daraus entwickelten sich immer wieder

gefährliche Situationen, in denen es so aussah, als seien wir zu langsam. Der

Sieg für die Eisbären geht in Ordnung“. Ward zeigte sich sehr souverän und gefaßt,

verhindert die Niederlage doch auch, dass die Erwartungen im Umfeld der

Roosters in den Himmel schießen.

EHC-Coach Pierre Pagé machte insgesamt keinen unzufriedenen

Eindruck, auch wenn noch immer nicht alles klappte beim deutschen Meister.

„Unser Unterzahlspiel ist besser als in der vorigen Saison. Das ist auch

wichtig bei der neuen Regelauslegung. Wir haben aber auch gesehen, dass einige

Spieler wie Chris Heid, Marcel Müller, Jens Baxmann oder Cole Jarrett noch viel

lernen müssen. Iserlohn kam zu 28 Chancen, das ist zu viel. Im zweiten Drittel

gab es eine sehr heiße Phase, in der sich beide Torhüter beweisen konnten.

Youri Ziffzer war heute auf dem Level vom Spiel in Krefeld, das machte den

Unterschied“.

Den ersten Heimsieg nicht mit seinen Kollegen feiern konnte

Eisbären-Stürmer Constantin Braun, der mit einer leichten Gehirnerschütterung

ins Krankenhaus zur Kontrolle gebracht wurde. Es sei aber eine reine

Vorsichtsmaßnahme, schwerwiegendere Folgen eher nicht zu befürchten, hieß es in

einem ersten Statement von offizieller Seite.

 

(mac/ ovk)

Foto by City-Press

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