Rolle rückwärts – Torsteher Charpentier doch nach Krefeld?

Trikotversteigerung bei den PinguinenTrikotversteigerung bei den Pinguinen
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Mitte Juni sah es so aus, als würden die Krefeld Pinguine ihren gerade neu verpflichteten Torhüter Sebastien Charpentier an den russischen KHL-Klub Avtomobilist Ekaterinburg verlieren. Dass sich die Verantwortlichen der Pinguine gegenüber den Russen vorerst stur stellten, könnte sich nun plötzlich auszahlen. Die scheinen derweil nämlich ungeduldig geworden zu sein. Denn russischen wie tschechischen Quellen zufolge flirtet der KHL-Neuling nun mit dem 29-jährigen Goalie Marek Pinc vom HC Vitkovice. Pinc stand in den letzten beiden Jahren im WM-Kader Tschechiens.

Zwar besitzt Pinc einen Vertrag für die kommende Saison beim HC Vitkovice, fürchtet jedoch, auf zu wenige Einsätze zu kommen. Der Extraligist hat mit dem 32-jährigen Martin Prusek einen weiteren namhaften Torhüter in seinen Reihen, der in der NHL für die Columbus Blue Jackets und Ottawa Senators immerhin auf 58 Einsätze kam.

Der Agent Pincs steht mit dem HC Vitkovice nunmehr in regen wie wohl aussichtsreichen Verhandlungen um eine Freigabe seines Klienten. Käme der Deal tatsächlich zustande, träfe Marek Pinc in Ekaterinburg auf seine Landsleute Tomas Divisek (Stürmer) und Radek Philipp (Verteidiger). Ein Faktor, der, so Pinc gegenüber Hokej.cz, ihm das Einleben sichtlich erleichtern würde.

Zudem erübrigte sich dann womöglich für die Krefeld Pinguine die gewiss komplizierte Suche nach Ersatz für Sebastien Charpentier. Der würde allerdings ein gehöriges Päckchen zu tragen haben ob seiner zumindest zeitweisen Abtrünnigkeit. Nur Top-Leistungen von Beginn an würde die unschöne Episode dann wohl vergessen lassen.

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