"Roland, Adi und Alex hätten es verdient"

Trikotversteigerung bei den PinguinenTrikotversteigerung bei den Pinguinen
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47 Punktrunden-Spiele, drei Tore, drei Vorlagen, sechs Punkte. Daniel Pietta wirkt nicht ganz zufrieden, wenn er sich seine Ausbeute in der Saison-Statistik bei den Krefeld Pinguinen anschaut. Im Jahr zuvor, beim damaligen Zweitligisten Duisburger Füchse, lief es für den Youngster schon besser. 19 Punkte (neun Tore, zehn Vorlagen) standen da bei fast gleich vielen Einsätzen noch auf seinem Punktekonto. Pietta sagte man an der Wedau nach, er könne Spiele im Alleingang gewinnen. Klar, in der DEL weht ein anderer Wind als in der 2. Liga. Das wusste der 19-Jährige auch vorher schon genau. Entsprechend war er auf seine klassenhöhere Aufgabe vorbereitet, schuftete im Sommer hart, um sich als Stammspieler zu empfehlen. "Am Anfang war es ganz okay, ich war mit meiner Eiszeit zufrieden", blickt der Stürmer heute zurück. Im Laufe der Saison fand der waschechte Krefelder allerdings immer weniger Berücksichtigung. Dies konnte er nicht so recht verstehen. "Schließlich habe ich mir nichts zuschulden kommen lassen und bei meinen Einsätzen kaum Fehler gemacht“, klingt sein Rückblick in der heutigen Pressemitteilung der Pinguine ein wenig nach Verbitterung. Wie auch immer: In der kommenden Saison möchte Pietta, der noch im letzten Dezember für das U20-Nationalteam an der WM in Slowenien teilnahm, sein Können unter Beweis stellen, zum Stammspieler avancieren und natürlich erneut die Play-offs erreichen. Dafür trainiert er bereits fleißig. Gemeinsam mit seinen Teamkameraden Franz Fritzmeier, Roland Verwey sowie dem nach Nürnberg wechselnden Adrian Grygiel bereitet sich der Mann mit der Rückennummer 86 schon jetzt auf die neue Saison vor. „Ich weiß, mit einer guten Leistung im Verein kann ich mich für weitere Dinge empfehlen.“ Und dies heißt im Klartext „Nationalmannschaft“, das erstrebenswerte Ziel jedes ehrgeizigen Akteurs. „Im Moment kann ich keinen Anspruch darauf erheben“, so der selbstkritische Allrounder mit Blick auf die Testspiele des A-Kaders (aus den Juniorenschlittschuhen ist er mittlerweile herausgewachsen) in Ungarn. Der Krefelder, der bis 2008 an die Pinguine gebunden ist, ergänzt ehrlich: „Für mich wäre eine Teilnahme an den Tests wohl noch nicht drin gewesen. Aber Roland Verwey, Alex Dück oder Adi Grygiel hätten es verdient gehabt, dabei zu sein. Für sie tut es mir ein wenig leid. Aber das muss der Bundestrainer entscheiden.“ Dieser soll natürlich eines Tages auch bei Pietta anklopfen, wenn die Leistung im Verein stimmt. Auf einem guten Wege dorthin ist Pietta allemal.


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