Robitaille erneut Game-Winner nach Penaltyschießen

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In der fairen Begegnung zwischen den Kassel Huskies und den Krefeld Pinguinen sicherten sich die Kasseler am Ende verdient zwei Punkte. Und wieder sorgte Robitaille für die Erlösung auf Seiten der Hausherren, als er seinen Penalty verwandelte und Beaucage als 14. Schütze nicht nachziehen konnte. Zuvor hatten für die Huskies Serikow und für die Pinguine Selivanov die Torsteher überwunden, die ansonsten alle Penalties hielten.

Zwei Mal hatten die Huskies den amtierenden deutschen Meister Krefeld bereits mit 3:1 besiegt und auch das dritte Aufeinandertreffen wollten sie für sich entscheiden. Doch beide Mannschaften, die sich den Saisonverlauf sicherlich anders vorgestellt hatten, schienen vornehmlich das Ziel zu haben, dem Gegner keinen frühen Treffer zu ermöglichen. So blieb vor allem im Angriff vieles Stückwerk und klare Chancen waren auf beiden Seiten Mangelware. Entweder wurden die Torhüter, Krefelds Müller und Kassels Gage, mit Weitschüssen geprüft, die ihnen keine Mühe bereiteten, oder aber das Tor wurde knapp verfehlt, wie von C. Retzer (2.). In der 12. Minute dann jedoch endlich der Torjubel der Kasseler, der allerdings schnell erstarb, weil Schiedsrichter Awizus Daffners Treffer die Anerkennung versagte, da dieser seiner Meinung nach mit dem Schlittschuh erzielt worden sei. Im weiteren Verlauf änderte sich am Spielgeschehen nichts, bis in der 20. Minute, 22 Sekunden vor Drittelende, den Gästen etwas überraschend durch Herperger das 0:1 gelang.

Nachdem die ersten Minuten im zweiten Drittel ebenfalls ohne Torchancen verrannen, sorgte die Sturmreihe mit Trattnig, Wahlberg und Serikow durch eine gelungene Kombination für den 1:1 Ausgleich mit dem Torschützen Serikow (26.). Durch das damit gewonnene Selbstvertrauen erspielten sich die Huskies nun Vorteile und als Ex-Husky Wright zur Strafe antrat, nutzten die Nordhessen die numerische Überzahl durch Brousseau zum 2:1 (34.). Auch danach sorgten die Kasseler für wesentlich mehr Druck vor Müllers Gehäuse als die Pinguine auf der Gegenseite. Doch nach einem weiteren schönen Spielzug spielte Wahlberg ab, obwohl er das fast leere Tor vor sich hatte, so dass die Krefelder retten konnten (37.). Kurz vor der Pausensirene war dann Gage allerdings noch einmal gefordert, seine Aufgabe gegen Appels Nachschuss löste er aber souverän (39.).

Die Aktionen im Abschlussdrittel eröffneten Trattnig (41.) und Serikow (42.), die allerdings beide an Müller scheiterten. Mit vereinten Kräften stemmten sich die Gastgeber während einer Strafzeit für Drury gegen die Krefelder Angriffsbemühungen und hielten sich auch dank Gage, der gegen Kunce parierte, in der Überzahl der Pinguine schadlos (44./45). In der 51. Minute hatte Wahlberg die große Möglichkeit das Spiel zu entscheiden, doch Müller hielt seine Mannen in der Partie. Und das zeigte sich nur wenig später, denn Selivanov erzielte das 2:2 (52.). Schon zwei Zeigerumdrehungen danach jubelte De Wolf über seinen vermeintlich ersten Saisontreffer, aber auch dieses Tor wurde nicht gegeben, weil zuvor bereits abgepfiffen war (54.). Im direkten Anschluss traf dann S. Retzer leider nur die Querlatte und da auch Serikow Müller nicht überwinden konnte (60.), mussten die Teams ins entscheidende Penaltyschießen.

Kassel Huskies - Krefeld Pinguine 3:2 n.P. ( 0:1, 2:0, 0:1, 1:0)

Tore:
0:1 (19:32) Herperger (Grygiel, Ziesche), 1:1 (25:59) Serikow (Wahlberg, Trattnig), 2:1 (33:06) Brousseau (Drury, S. Retzer - 5:4), 2:2 (51:04) Selivanov (Yake), 3:2 (60:00) Robitaille GWS

Strafzeiten: Kassel 4 - Krefeld 4

Schiedsrichter: Awizus (Berlin)

Zuschauer: 4.123

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