Robert Müller betrat wieder seinen Arbeitsplatz

Lesedauer: ca. 2 Minuten

Mit zwei Toren zu Anfang des letzten Drittels sorgten die Schützlinge

von Chefcoach Clayton Beddoes für eine frühe Vorentscheidung und schlossen

damit in der Tabelle punktmäßig mit dem heutigen Gegner auf. Allerdings haben

die Rheinländer bereits zwei Partien mehr auf dem Konto als die Franken.

Herausragender Mannschaftsteil in einem ab der zweiten Hälfte von den

Gastgebern recht engagiert geführten Matches war die Sturmreihe mit Marcel

Müller, Christoph Ullmann und Philip Gogulla. Nürnberg leistete schon bei

dritten Treffer, als Mirko Lüdemann ungehindert Richtung Tor laufen konnte,

kaum noch Gegenwehr und sah kollektiv zu, wie Bryan Adams passen und Daniel

Rudslätt schießen konnte.

Und nach 52:19 Minuten war es endlich soweit: Unter frenetischem

Beifall und stehenden Ovationen betrat Robert Müller seinen Arbeitsplatz

zwischen den Pfosten, gerade, als dessen Teamgefährten auf 5:1 erhöhten..

Trotz der Freude über die Rückkehr des schwerkranken (und von Fans

beider Klubs frenetisch begrüßten) Nationaltorhüters in den Haie-Kader am

vergangenen Freitag beim Schlusslicht Duisburg war der Ärger groß bei den

Domstädtern. Die 2:3-Niederlage in der Verlängerung bedeutete einen nicht

vorhergesehenen Rückschritt bei der Aufholjagd, zu der die Haie vor einigen

Wochen ansetzten. So war heute, wo in der heimischen Arena der gebürtige

Rosenheimer ebenfalls mit Riesenapplaus bedacht wurde, Wiedergutmachung für die

Pleite von Duisburg angesagt.

Während bei den Nürnbergern mit Greg Leeb, Polaczek, Ehelechner sowie

Nasreddin ein ganzes Quartett fehlte, musste Haie-Coach Clayton Beddoes

lediglich auf den lädierten Dmitrijew verzichten.

Das Anfangsdrittel bot wenig Erbauliches. Zwar tauchte Haie-Angreifer

Christoph Ullmann schon in der ersten Minute gefährlich vor dem Kasten der

Franken, doch bis auf einen Schlagschuss von Verteidiger Stéphane Julien war es

dann auch schon in den ersten 20 Minuten. Auf Nürnberger Seite setzte sich der

eifrige Adrian Grygiel mit zwei schönen Einsätzen in Szene. Über den Rest

sollte der Mantel des Schweigens gelegt werden.

Erst im Mitteldrittel wurde die Sportart Eishockey geboten. Für die

Führung war die „Familie“ Müller verantwortlich, denn der

Schlagschuss von Moritz, den Nürnbergs Torwart Frederic Cassivi abprallen ließ,

wurde von Marcel zum 1:0 verwertet. Zwar startete Nationalstürmer Petr Fical in

der 26. Minute ein sehenswertes Solo, was nichts Zählbares zustande brachte,

doch dann waren wieder die jetzt immer besser werdenden Gastgeber dran. Einen

schönen Pass von Christoph Ullmann, der sich auf links durchtankte, nutzte

Philip Gogulla mit einem Direktschuss aus kurzer Distanz zum zweiten Treffer.

Doch die Franken gaben sich natürlich nicht auf. Hatte schon Brian Swanson eine

gute Gelegenheit zum Anschlusstor, so achtete niemand auf den sich

heranpirschenden Tigers-Defender Shane Peacock, der in Überzahl zum 2:1

einschob. Dessen Teamgefährte Scott King hatte den Ausgleich auf dem Schläger,

doch irgendwie schaffte es Haie-Goalie Frank Doyle noch, den Schlagschuss zu

entschärfen. Fünf Sekunden vor Ertönen der zweiten Sirene scheiterte

Haie-Stürmer Mike Johnson mit einem mächtigen Schlagschuss am Metall.

Tore: 1:0 (22;13) Marcel Müller (Gogulla, Moritz Müller), 2:0 (28;10)

Gogulla (Ullmann, Marcel Müller), 2:1 (35;13) Peacock (Savage, Fical), 3:1

(42;36) Lüdemann (Julien, Johnson), 4:1 (44;32) Rudslätt (Adams, Piros), 5:1

(52;19) Gogulla (Ullmann). – Zuschauer: 13.143. – Strafminuten:

Köln 8, Nürnberg 10. – Schiedsrichter: Klau (Griesenbrauck-Sümmern).


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