Rob Zepp stoppt Iserlohner Tormaschine

Lesedauer: ca. 1 Minute

Mit 3:0 gewannen die Eisbären Berlin gegen die Iserlohn Roosters konnten somit die Adler Mannheim wieder von der Tabellenspitze verdrängen.

Auch Eisbären-Torhüter Rob Zepp war der “Match-Winner“. Woran seine Kollegen von anderen Klubs auf gleicher Position fast verzweifelten, konnte er eiskalt stoppen: die Iserlohner Tormaschine!

Es war das erwartet enge Spiel zwischen diesen beiden doch recht offensiv ausgerichteten Mannschaften. Zwar erarbeiteten sich die Hausherren im ersten Abschnitt etwas mehr Möglichkeiten, brachten aber die Scheibe nicht ins Roosters-Tor von Ex-Eisbär Sebastian Stefaniszin. Wobei, einmal in hatten die meisten der 14200 Zuschauer in der ausverkauften o2 World den Torjubel schon auf den Lippen. TJ Mulock konnte aus spitzem Winkel den Iserlohner Torhüter überwinden. Allerdings traf er dabei nur den Pfosten.

Wichtig war aber, dass die Berliner die Überzahlmöglichkeiten der Sauerländer entschärfen konnten. Gerade die Abteilung Angriff der Roosters zeigte sich in den letzten Spielen  (22 Tore in vier Spielen) als erfolgreiche Tormaschine.
Gleiches Spiel im zweiten Abschnitt. Nur waren die Eisbären diesmal erfolgreich. In Überzahl konnte der Berliner Kapitän Steve Walker die Scheibe mehr oder weniger hinter die Linie zur Führung drücken. 23 Minuten waren zu diesem Zeitpunkt gespielt.

Auch im letzten Drittel fanden die Eisbären wieder gut ins Spiel. Davon zeugte auch das 2:0 von Tyson Mulock. “Ein ganz wichtiger Treffer für uns!“, wie Headcoach Don Jackson nach der Partie resümierte. Ferner zogen die Berliner ihre Vorgabe, in der Defensive gut zu stehen und viel zu laufen, konsequent durch und konnten somit den Sieg einfahren. Krönung war das technische Tor von Jeff Friesen.

Trotz der Niederlage war Gäste-Trainer Ulli Liebsch nicht unzufrieden: “Wir waren bereit für dieses Spiel. Leider haben wir aber zu viele Chancen nicht genutzt.”

Tore:
1:0 Walker S. (PP1), EBB, 22:44
2:0 Mulock T. (EQ), EBB, 43:57
3:0 Friesen J. (), EBB, 59:57

Strafminuten:
Eisbären 38 (8,26,4)
Iserlohn 10 (6,4,0)

Torschüsse:
Eisbären 43 (15,18,10)
Iserlohn 33 (8,8,17)

Schiedsrichter:
Willi Schimm

Zuschauer:
14.200


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