Rob Bordson stürmt für Bremerhaven in der DEL„Immer Spaß haben und so hart wie möglich arbeiten“

Rob Bordson (rechts): Stark beim Bully. (Foto: Imago)Rob Bordson (rechts): Stark beim Bully. (Foto: Imago)
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Bordson, der seine Profikarriere fast ausnahmslos in der American Hockey League absolviert hat, kann auf eine starke abgelaufene Saison zurückblicken, in der er für die Iowa Wild und die Providence Bruins immerhin 60 Spiele in der zweithöchsten Klasse Nordamerikas absolviert hat. Der 1,88 Meter große und 91 Kilogramm schwere Linksschütze will nun sein Glück in Europa suchen und glaubt, mit den Fischtown Pinguins den richtigen Partner gefunden zu haben. Bordson: „Schon sehr schnell nach den ersten Gesprächen habe ich festgestellt, dass die Pinguins mich unbedingt haben wollten und als Aufsteiger genauso sportliches Neuland betreten wie ich selbst. Dass passt gut zusammen und ich fest davon überzeugt, die richtige Wahl getroffen zu haben.“

Überzeugt von ihrer Wahl sind aber auch die Fischtown Pinguins. Trainer Thomas Popiesch: „Rob besitzt Spielmacherqualitäten, kann Powerplay spielen und hat in der Vergangenheit auch Torgefährlichkeit bewiesen, er kann und wird uns auf unserem schweren Weg eine Hilfe sein.“ Der kämpferisch sehr starke Außenstürmer hat zudem den Vorteil, dass er auch als Center einsetzbar ist und kämpferisch Akzente setzen kann. Zudem waren alle eingeholten Informationen mehr als positiv. Alfred Prey: „Auch bei Rob haben wir ein sehr intensives und langwieriges Scouting durchgeführt und ausnahmslos gute Informationen erhalten.“ Besonders beeindruckend das  Statement von John Torchetti, aktueller Assistent Coach der Detroit Red Wings, der ebenfalls nur  lobende Worte fand: „Er kann in jeder AHL-Mannschaft in den Topreihen Mittelstürmer, aber auch Außenstürmer spielen. Eine seiner besonderen Stärken ist das Bully-Spiel. Sein Spiel im Powerplay ist sehr gut. Sehr gut ist aber auch sein Defensivverhalten. Rob ist ein Spieler, der immer hart arbeitet und in jedem Spiel alles für die Mannschaft gibt.“

Bordson, dem auch aus zwei weiteren europäischen Ligen Angebote vorlagen, will unbedingt das Abenteuer DEL wagen. Hier wird er zwar nie sein großes Idol Mark Messier treffen, aber mit Sicherheit eine Menge anderer Spieler, die ihm aus seiner AHL-Zeit bestens bekannt sind. Gefragt nach dem besten Spieler, gegen den er je gespielt hat antwortet er ohne zu überlegen: „T.J. Oshie“ – Stürmerstar der Washington Capitals. Thomas Popiesch scherzhaft: „Wer gegen Oshie schon das eine oder andere Bully gewonnen hat, wird dies in der DEL vielleicht auch wiederholen können.“

Der Neuzugang der Pinguine wird mit der Rückennummer 91 für die Pinguine auflaufen und sagt, gefragt nach seinen Zukunftsplänen: „Ich will solange Hockey spielen, wie ich kann!“ Hauke Hasselbring, Geschäftsführer der Pinguine: „Wenn er unseren Erwartungen entspricht, dann hoffen wir, dass er sich diesen Wunsch in den nächsten Jahren in Bremerhaven erfüllen wird.“