Rick Berry verstärkt die Füchse

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Franz Fritzmeier zuckt mit den Schultern. „Sie brauchten ja nur auf die Anzahl unserer Verteidiger zu schauen. Da war klar, dass wir etwas machen müssen”, sagte der Sportdirektor des Eishockey-Erstligisten. Wer dann noch auf die Leistung in den bisherigen Spielen geguckt hat, wusste zudem: Ein wenig Qualität würde auch nicht schaden. Nun hoffen die Füchse solch einen Verteidiger gefunden zu haben: Rick Berry heißt der neue Mann, der gestern bereits in Duisburg ankam.

Immerhin 197 Mal spielte der 29-Jährige in der National Hockey League für Colorado, Pittsburgh und Washington. Einen Fuchs kennt Berry bereits; denn 2003/04 spielten er und Jean-Luc Grand-Pierre einige Zeit gemeinsam für die Capitals in Amerikas Hauptstadt. Dazu kommen 460 Spiele in der American Hockey League, der stärksten Farmliga der NHL. Zuletzt war er dort für die Springfield Falcons aktiv.

„Rick Berry ist ein Stay-at-home-Verteidiger”, setzt Fritzmeier auf strikte Defensivaufgaben für den neuen Mann, der in Manitoba geboren wurde. Zudem scheint es Berry ab und an auch gerne mal „rappeln” zu lassen, dafür sprechen beispielsweise die 155 Strafminuten in der vorletzten AHL-Saison, als er in Bridgeport spielte. „Wir halten weiterhin die Augen offen”, so Fritzmeier. (the)