Richard Mueller: „Ich erwarte täglich meinen Pass“

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Was lange währt, wird wohl auch im Falle des

Eisbären-Stürmers Richard Mueller gut.
Nach ewigem Hin und Her, an dem der 24-Jährige einen

gewissen Eigenanteil trägt, könnte er schon in wenigen Tagen sein DEL-Debüt als

Deutscher geben. Den Sprachtest hat Mueller jedenfalls vor kurzem erfolgreich

hinter sich gebracht. Obwohl es sich streckenweise so anhört, als wäre Manager

Peter John Lee Lernpate des im kanadischen Richmond geborenen Mueller gewesen,

ist eine Verständigung auf deutsch nunmehr durchaus möglich. Auch wenn man als

Fragesteller hin und wieder in große, braune, fragende Augen schaut. Die

gelegentlichen Frotzeleien seiner Mannschaftskameraden trägt Mueller jedoch mit

Gelassenheit und Humor.
Um zu Spielpraxis zu kommen, trat der Stürmer derweil im

Farmteam an und markierte in sechs Oberligapartien nicht weniger als sieben

Tore für die Juniors. „Ich hoffe, dass ich vielleicht schon nächste Woche in

der DEL ran kann“, sagt Mueller, dessen Schnelligkeit und Tore dem aktuell

dahin schlingerten Meister mit Sicherheit helfen würden aus dem aktuellen

Leistungsloch herauszufinden.

mac/ovk 



Foto by city-press: Muss die Schulbank nicht mehr drücken: Richard Mueller