Rheinische Trauer: Kölner Haie und Düsseldorfer EG verlieren zum AuftaktPlay-off-Viertelfinale: Siege für ERC Ingolstadt und Augsburger Panther

Die Kölner Haie kamen in Spiel eins gegen den ERC Ingolstadt zu Fall. (Foto: dpa/picture alliance)Die Kölner Haie kamen in Spiel eins gegen den ERC Ingolstadt zu Fall. (Foto: dpa/picture alliance)
Lesedauer: ca. 2 Minuten

Was beide Spiele gemein hatten: Kurz vor Ende der Partie gerieten die Spieler noch einmal heftig aneinander. Es hagelte Strafzeiten – dabei wurden auch etlicher „Zehner“ verteilt. Oder wie man es auch formulieren kann: Endlich Play-offs! Die Haie waren zwischenzeitlich etwas näher dran, das Rheinland jubeln zu lassen. Zwar ging Ingolstadt durch die Tore von Brandon Mashinter, David Elsner und Joachim Ramoser mit 3:0 in Führung, doch bis zur 31. Minute kamen die Haie durch einen Doppelschlag von Jason Akeson auf 2:3 heran. Thomas Greilingers Powerplay-Tor in der 43. Minute stellte die Weichen dann aber doch auf Sieg für Ingolstadt. Ryan Garbutt und Jerry D’Amigo unterstrichen das mit ihren Toren zum 6:2.

Gegenüber Magenta Sport konstatierte Haie-Spieler Frederik Tiffels: „Wir haben heute zu dumm gespielt. Sie haben ihre Überzahlsituationen sehr gut ausgespielt. Wir haben jetzt noch sechs Spiele und wollen vier gewinnen. Sie haben jetzt eins und sollen sich glücklich damit fühlen.“ Jerry D`Amigo erwiderte: „Wir haben es heute sehr hart rausgespielt – und es dann auch verdient. Die Tiefe im Team macht da viel aus und heute haben nochmal welche einen Schritt nach vorne gemacht. Ein großer erster Sieg.“

Nachdem die DEG die letzten Spiele der Hauptrunde bereits aus der Hand gegeben hatte, misslang auch der Play-off-Start gründlich. In den ersten beiden Dritteln hatten Matt White, Patrick McNeill und Daniel Schmölz für Augsburg getroffen, ehe es so richtig bitter wurde. Erst als Matt White, Simon Sezemsky und Scott Valentine zum 6:0 getroffen hatten, durfte die DEG auch mal: Alexander Barta erzielte in Überzahl den Ehrentreffer (54.). Das letzte Wort hatte aber Sezemsky mit dem 7:1.

Alexander Barta sagte gegenüber Magenta Sport: „ Heute lag es definitiv an den vielen Strafzeiten gegen uns. Augsburg war dagegen diszipliniert und hat zu den richtigen Zeitpunkten die Tore gemacht. Am Ende ist es egal, wie hoch du verlierst. Wir sind heute hingefallen, aber es ist wichtig wieder aufzustehen.“ Simon Sezemski ergänzte: „Es ist in der Tat ein sehr schönes Gefühl gerade. Trotzdem weiß jeder, wie lange die Play-offs gehen – und das war nur ein Spiel. Von unserer Seite aus kann es gerne so weiter gehen. Wir können nach diesem Sieg mit einer breiten Brust nach Düsseldorf fahren.“

Am Mittwoch geht es mit den Spielen zwischen dem EHC Red Bull München und den Eisbären Berlin sowie zwischen den Adlern Mannheim und den Thomas Sabo Ice Tigers weiter.